Schlagwort: St. Gallus-Hilfe

Dominikus-Ringeisen-Werk

Das Dominikus-Ringeisen-Werk engagiert sich am Tag der Begegnung, dem Schwabentag 2016, mit mehreren Präsentationen.

So stellt der Bereich für ambulante & offene Hilfen die Selbsthilfegruppe Krumbach für Menschen mit Handicap vor, außerdem gibt es dort Gelegenheit zum Torwandschießen. Die Region Augsburg Stadt ist mit einem „No-Light-Projekt“ dabei: Mittels einer Augenbinde erfahren die Besucher beim Mobilitätstraining, im Hindernisparcours und weiteren Stationen die Welt blinder Menschen. Die Region Augsburg-Nord bietet Informationen zu ihren Angeboten  und ein Gewinnspiel: – ”Lerne das DRW Augsburg Nord kennen und gewinne”. Und die Dominikus-Ringeisen-Werkstätten bringen Produkte der Dominikus-Ringeisen-Werkstätten zum Verkauf mit und führen Tampon-Druck vor.

Darüber hinaus gibt es auf der Schwabenbühne das inklusive Tanzprojekt „Der Funke springt über“ zu sehen und es spielt die Band „Rempac“.

Das Dominikus-Ringeisen-Werk, kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts,  begleitet Menschen mit geistiger Behinderung und  mehrfachbehinderte Menschen, die auch körperlich und/oder sinnesbehindert sind sowie Menschen mit psychischen
Erkrankungen, mit autistischen Störungen und erworbenen Hirnschädigungen.

Mehr über die Einrichtung mit langer Tradition und Geschichte erfahren Sie hier:
http://www.dominikus-ringeisen-werk.de/

 

St. Gallus-Hilfe – Projekt „Inklusion am See“

StGallus_großDie St. Gallus-Hilfe gGmbH, eine Tochtergesellschaft der Stiftung Liebenau, bietet seit 2009 im Landkreis Lindau ambulante Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung und deren Familien an.

Im August 2015 startete die St. Gallus-Hilfe das dreijährige Inklusionsprojekt „Inklusion am See – Chancen und Möglichkeiten in Lindau“. Unterstützt wird das Projekt von Aktion Mensch im Rahmen ihres Förderprogramms „Inklusion“.

Durch das Inklusionsprojekt sollen bereits bestehende Freizeit- und Bildungsangebote in der Stadt Lindau inklusiver gestaltet werden. Ziel ist das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung zu ermöglichen und die Vernetzung unterschiedlicher Akteure in Lindau zu fördern.

Kooperationspartner des Projektes sind der Kreisjugendring Lindau, die Volkshochschule Lindau, zwei evangelische Kirchengemeinden und die Friedensräume Lindau.

In Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring soll Jugendarbeit für alle Jugendlichen ermöglicht werden. Es wurden bereits Workshops zum Thema Inklusion für Vereine und Jugendgruppen durchgeführt. Die Volkshochschule möchte ihre Kurse vermehrt für Menschen mit Behinderung öffnen. Im Rahmen eines Kursangebots an der Volkshochschule wurden ehrenamtliche Inklusionsbegleiter ausgebildet, die Menschen mit Behinderung in reguläre Angebote begleiten werden. In den Sommerferien wird in Kooperation mit einer Kirchengemeinde eine neue inklusive Ferienfreizeit für Kinder angeboten.

Bisheriger Höhepunkt des Projekts war die Veranstaltung eines 1. Runden Tisches Inklusion, bei dem sich zahlreiche Bürger über das Thema Inklusion informierten und Ideen dazu entwickelten. In Arbeitskreisen werden diese Ideen nun weiter verfolgt.

Für das Projekt, das sich am Schwabentag 2016 mit einem Infostand präsentiert, sind die beiden Sozialpädagoginnen Angela Karl und Ulrike Schnittcher zuständig.