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Musik, Tanz und Theater auf der Schwabenbühne

AnzeigeSchwabentagHier spielt die Musik: So sieht das Programm auf der Schwabenbühne in Halle 7 am „Tag der Begegnung“, dem Schwabentag 2016 am Samstag, 25. Juni, aus:

Durch das Programm führt Sie als Moderator der Journalist Gerald Drews.

Die Texte werden in Leichter Sprache an eine Leinwand übertragen, Gebärdensprach- und Schriftdolmetscher sind vor Ort.

12.00 Uhr:

Musikalische Eröffnung durch „Blas den Blues“, die erste inklusive Kapelle in Schwaben mit Musikern von der Lebenshilfe Dillingen und der Stadtkapelle Lauingen

Interviews mit:
Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert
Staatssekretär Johannes Hintersberger, MdL
Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration
Irmgard Badura,
Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung

Die Interviews führt Maria Hütter, Prüferin für Leichte Sprache

12.35 Uhr: Es spielt  die Blaskapelle der Ulrichswerkstätten Augsburg

13.00 Uhr:  Uraufführung des inklusiven Kindermärchenmusicals
„Frau Holle oder Wie auch Pechmarie zu einer Goldmarie wurde“
nach dem Märchen der Gebrüder Grimm, geschrieben von Reiner Pfaffendorf, dem Inklusionsbeauftragten des Chorverbands Bayerisch Schwaben

Ein Beitrag des Chorverbands Bayerisch Schwaben in Zusammenarbeit mit
dem Sängerkreis “Unterer Lech”

14.00 Uhr: „Der Funke springt über“
Tanzprojekt der Tanzschule Trautz &Salmen mit dem Dominikus-Ringeisen-Werk Region Augsburg/Süd

14.15 Uhr:  Trommelgruppe der Schäfflerbach-Werkstätten

14.35 Uhr:  Regens-Wagner-Band
Mitarbeiter von Regens Wagner Dillingen mit und ohne Behinderung singen, spielen und grooven durch verschiedene Stilrichtungen

15.00 Uhr:  „Jetzt ist Sommer“
Ein Stück der Theatergruppe der Nordschwäbischen Werkstätten (Lebenshilfe Dillingen)

15.15 Uhr:  Es spielt „Blas den Blues“

15.35 Uhr:  „Der Funke springt über“

ab 16.30 Uhr:  Inklusives Rockkonzert
mit den Bands „Rough Diamonds“ (AWOVITA GmbH), „Rempac“ (Dominikus-Ringeisen-Werk) und „Tintenfisch“ (Lebenshilfe Donau-Ries)

Bundesministerium würdigt Aktionsplan für Menschen mit Behinderung des Bezirks Schwaben

Inklusion 001Da freut sich Julia Kohlmus, Inklusionsbeauftragte in der Verwaltung des Bezirks Schwaben: Die Bemühungen des Bezirks zur Umsetzung der UN-Menschenrechtskonvention wurden nun vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gewürdigt.

Bereits 2010 verabschiedete der schwäbische Bezirkstag Leitlinien zur Inklusion von Menschen mit Behinderung, 2014 wurde von Bezirksräten und Mitarbeitern der Sozialverwaltung ein Aktionsplan zur Umsetzung entwickelt. Darin sind unter anderem politische, strukturelle und öffentlichkeitswirksame Maßnahmen definiert.

So werden unter anderem Aktionen und Ziele zu den Bereichen Arbeit, Wohnen, Bildung und Freizeit mit der Vorgabe einer Umsetzung und Prüfung nach zweijähriger Laufzeit benannt. „Einiges wurde schon erreicht, beispielsweise der stetige Ausbau inklusiver Betreuung von Kindern im Vorschulalter, der Ausbau des ambulant betreuten Wohnens und auch der Umsetzung von Barrierefreiheit im eigenen Wirkungsbereich“, betont Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert.

„Barrieren gibt es jedoch nicht nur im Straßenverkehr oder in der Architektur – Barrieren bauen sich beispielsweise auch auf, wenn Informationen für Menschen mit Behinderung nicht zugänglich sind“, so Julia Kohlmus. Daher habe man auch das Angebot an Broschüren des Bezirks in Leichter Sprache ausgeweitet und den Internetauftritt möglichst barrierefrei – beispielsweise mit einer Vorlesefunktion für Menschen mit einer Sehbehinderung – ausgestattet.

Zudem will der Bezirk Schwaben im kommenden Jahr ein öffentliches Zeichen für Inklusion setzen: Der alljährliche Schwabentag findet 2016 am 25. Juni als „Tag der Begegnung“ in der Messe Augsburg, Halle 7, statt – präsentiert werden dabei in einem lockeren Rahmen inklusive Projekte aus ganz Schwaben.