Schlagwort: Behinderung

Informieren – erleben – unterhalten Rund 2500 Besucher kamen zum Schwabentag 2016 nach Augsburg

Bezirk Schwaben Schwabentag
Augsburg, Bezirk Schwaben, Messehalle 7, Schwabentag, Tag der Begegnung

Der Tag der Begegnung am 25. Juni auf dem Messegelände in Augsburg war ein großer Erfolg sowohl für die Vernetzung untereinander als auch durch Informationsstände, Vorträge und Gespräche für die insgesamt 2500 Besucher. Über 90 teilnehmende Gruppen informierten zum Thema Behinderung und Inklusion. Es gab viele Aktionen zum Mitmachen und Ausprobieren sowie ein buntes Bühnenprogramm.

Es war das erste Mal, dass sich der Schwabentag des Bezirk Schwaben ausschließlich einem sozialen Thema, der Inklusion von Menschen mit Behinderung, widmete. „Das war auch für uns ein Experiment“, betonte Gastgeber und Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert. „Wir wussten nicht, ob die Idee ankommt und wie groß die Bereitschaft zur Teilnahme ist. Von den vielen Mitwirkenden und dem großen Engagement, das alle gezeigt haben, sind wir richtig überwältigt“, so Reichert weiter.

Die innovative Veranstaltung hat viele gute Beispiele aus den Bereichen Arbeit, Freizeit, Sport und Kultur zusammengebracht. Wie können behinderte Menschen eine Stelle auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt finden? Wie müssen Ämter und Behörden sein, um auch den Bedürfnissen beispielsweise von Rollstuhlfahrern oder Blinden gerecht zu werden? Welche Unterstützung benötigen Gehörlose und Schwerhörige in der Freizeit – beispielsweise, wenn sie eine Veranstaltung wie den Schwabentag besuchen wollen?

Ein Schwerpunkt lag auf Aktionen, bei denen die Besucher selbst Erfahrungen machen konnten: Vor einer Autismus-Erlebnis-Kabine standen die Besucher Schlange, auf einem überdimensionierten Stuhl konnte man die Hürden im Alltag für kleinwüchsige Menschen an einem Beispiel nachvollziehen oder auch erfahren, wie Hindernisse mit dem Rollstuhl überwunden werden können.

Aus ganz Schwaben und aus ganz unterschiedlichen Bereichen kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Augsburg. Den weitesten Weg hatte eine Gruppe aus der rumänischen Bezirkshauptstadt Suceava aus der Partnerregion Bukowina. Acht behinderte Kinder und Jugendliche und ihre Begleiter waren extra zum Schwabentag 2000 Kilometer angereist.

Am Ende der Veranstaltung konnte Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert konstatieren: „Auf dem Schwabentag wurde greifbar, wie Inklusion gelebt werden kann.“

Mit den Bildern von Andreas Lode können Sie sich einen Eindruck von der Veranstaltung machen. Auch der Liveblog http://schwabentag2016.livestory.jetzt bietet eine Bildergalerie.

Rechtzeitig zum Schwabentag: Caritas Augsburg veröffentlicht Handbuch Inklusion in 2. Auflage

Rechtzeitig vor dem Schwabentag 2016 am kommenden Samstag, 25. Juni 2016, der der Inklusion gewidmet ist, gibt nun der Caritasverband für die Diözese Augsburg die 2. Auflage seines „Handbuchs Inklusion. Informationen, Hinweise und Tipps zur Organisation inklusiver Veranstaltungen“ heraus. Die erste Ausgabe erschien 2011. Das Handbuch stieß weit über die diözesanen Grenzen hinaus auf Begeisterung und fand einen reißenden Absatz. Andere Diözesan-Caritasverbände haben es nachgedruckt. Da es nach wie vor nicht nur bei den verschiedenen Diensten der Behindertenarbeit nachgefragt ist, überarbeitete der Diözesan-Caritasverband Augsburg das Handbuch. Daten wurden aktualisiert. Auch das Layout wurde völlig neu überarbeitet. Am kommenden Samstag, 25.06.2016, kann man das neue Handbuch Inklusion am Stand des Diözesan-Caritasverbandes nicht nur einsehen, sondern sich auch ein Exemplar abholen.

Info:

Handbuch Inklusion. Informationen, Hinweise und Tipps zur Organisation inklusiver Veranstaltungen. Herausgeber: Caritasverband für die Diözese Augsburg e. V. – Fachgebiet Behindertenhilfe. 2. Auflage 2016. 44 Seiten.Handbuch_Inklusion

Das Programmheft: Alles inklusiv

20160613_145250_resizedNun liegt es in dreierlei Ausfertigung vor: Das Programmheft für den Schwabentag 2016, den Tag der Begegnung. Damit möglichst jeder bei diesem vielfältigen Angebot am Samstag, 25. Juni, von 12.00 bis 18.00 Uhr in Halle 7 und dem Außenbereich bei der Messe Augsburg den Überblick behält, gibt es das umfangreiche Programm als kleine Infobroschüre und zusätzlich in Leichter Sprache sowie in Brailleschrift.

Die Übersetzungen für das Heft in Leichte Sprache wurden als ehrenamtlicher Beitrag von Übersetzerin Lena Duschl und den beiden Prüferinnen Tanja Greisel und Maria Hütter zur Verfügung gestellt – wir bedanken uns sehr herzlich!
Alle drei arbeiten bei der CAB – Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH, Beratungsstelle für Unterstützte Kommunikation, am Fach-Zentrum für Leichte Sprache. Maria Hütter wird übrigens auch die Eröffnung um 12.00 Uhr auf der Schwabenbühne moderieren.

Für die Übertragung des Programms in Blindenschrift und Großdruck sorgte der Textservice im BIT-Zentrum des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes in München: Auch Ihnen gilt unser Dank für die schöne Zusammenarbeit!
Mehr Informationen zum Textservice im BIT-Zentrum finden sich hier: http://www.bbsb.org/infothek/textservice

Die Programmhefte sind am Infostand des Bezirks im Foyer zur Halle 7 erhältlich. Außerdem findet sich das Programm dort auch auf dem barrierefreien Informationssystem CABito zum Anhören und Anschauen.

Über 1000 Teilnehmer machen den Schwabentag zu einem tollen Erlebnis!

BoHaus Holzwerkstatt
Auch im Hintergrund wirken zahlreiche Engagierte ehrenamtlich am Schwabentag mit – so eine Gruppe aus dem Bodelschwingh-Haus des Diakonischen Werkes Augsburg, die beim Aufbau hilft. Bild: Diakonie Augsburg

Am Samstag, 25. Juni bringt der Bezirk Schwaben den Schwabentag erstmals nach Augsburg. Und heuer steht ganz das Thema „Inklusion“ im Vordergrund. Für Gastgeber und Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert ist es ein ganz wichtiges Anliegen, die Öffentlichkeit darüber zu informieren, was Inklusion bedeutet und wie man dazu beitragen kann. „Denn Inklusion geht uns alle an – sie ist nicht nur eine Sache der Politik oder des Geldes, sondern vor allem eine Angelegenheit der Bewusstseinsbildung.“

87 Aussteller und insgesamt über 1000 aktive Teilnehmer aus ganz Schwaben zeigen von 12.00 bis 18.00 Uhr in der Halle 7 der Messe Augsburg und in deren Außenbereich, wie Inklusion geht. Der Eintritt ist frei. Angesprochen werden alle Altersgruppen – so ist für Kinder, Jugendliche und Familien genauso etwas geboten wie für Senioren.

Die Schirmherrschaft haben Irmgard Badura, die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, und das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, vertreten durch Staatssekretär Johannes Hintersberger, übernommen.

Der Schwabentag wird um 12.00 Uhr durch „Blas den Blues“, der ersten inklusiven Kapelle in Schwaben mit Musikern der Lebenshilfe Dillingen und der Stadtkapelle Lauingen, musikalisch eröffnet. Anschließend wird Moderator Gerald Drews zusammen mit Maria Hütter, Prüferin für Leichte Sprache, Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert, Staatssekretär Johannes Hintersberger und Irmgard Badura zum Thema Inklusion befragen.

Am Tag der Begegnung ist alles „inklusiv“. Soll heißen: Es werden Texte in Leichter Sprache auf eine Leinwand übertragen, Gebärdensprach- und Schriftdolmetscher sind vor Ort. Es gibt Infopoints für Menschen mit Behinderung, CABito (ein leicht begreifliches Informationssystem) und Programmhefte in Leichter Sprache, ebenso wie Hilfen für Menschen mit Sehbehinderung und Blinde, Gehörlose und Schwerhörige.

Sport und Aktionen zum Mitmachen spielen eine große Rolle am „Tag der Begegnung“: Passend zur Fußball-Europameisterschaft in Frankreich können die Besucher bei der Torschussmessanlage des Bayerischen Fußballverbandes, Bezirk Schwaben ihre Schusskraft prüfen oder sich beim Human Soccer mit anderen fußballinteressierten Besuchern messen. Darüber hinaus wird es unter anderem Rollstuhlrugby und- basketball zum Selbertesten mit den AuXburg Basketz (SV-Reha Augsburg e.V.) geben. Gegen Ende der Veranstaltung rocken und rappen dann noch drei inklusive Bands die Bühne und heizen dem Publikum richtig ein: „Tintenfisch“, „Rough Diamonds“ und “Rempac”.

Im Informationsbereich sind unter anderem Kommunen, so Augsburg, Kaufbeuren und Kempten und einige Landkreise vertreten, die über ihre kommunalen Aktionspläne Inklusion informieren, Einrichtungen des öffentlichen Lebens wie der Tourismusverband Allgäu-Schwaben, die Regio Augsburg Tourismus GmbH, Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer Schwaben, Wohlfahrtsverbände und Sportvereine. Hier kann sich das Publikum beraten und informieren lassen, was die Inklusion von Menschen mit Behinderung bedeutet und wie man sie selbst umsetzen kann.

Neben Kultur, Unterhaltung und Musik, Information und Beratung für alle Lebenslagen, Sport und Mitmachaktionen für die ganze Familie wird es eine Tombola mit tollen Preisen geben. So gibt es zum Beispiel eine Tagesfahrt mit dem erdgas schwaben-Bus Bobo zu gewinnen, einen Ausflug mit der Bayerischen Regiobahn, Eintrittskarten in Museen in ganz Schwaben und in Erlebnisbäder, sowie Ammersee-Fahrten dank des Bahnparks Augsburg und viele Sachpreise.

Die Vielfalt der schwäbischen Region mit ihrer Kultur, Tradition und ihren Werten darzustellen – das ist das Konzept des Schwabentages, den der Bezirk Schwaben seit 2008 jährlich an eine schwäbische Kommune vergibt. Nach Stationen unter anderem in Neu-Ulm, Rain am Lech und Füssen wird der Schwabentag erstmals in der „Bezirkshauptstadt“ Augsburg durchgeführt – und in Eigenregie des Bezirks. Der Schwäbische Bezirkstag hat 2010 Leitlinien zur Umsetzung der UN-Menschenrechtskonvention in Schwaben beschlossen. „In einem Aktionsplan haben wir dann konkrete Maßnahmen festgelegt. Deren Erfüllung wird immer wieder überprüft“. Der Tag der Begegnung soll zeigen, wie man  – beispielsweise in der Politik, im Sportverein, im Arbeitsleben, in der Freizeit – Inklusion leben und oft auch mit ganz wenig Aufwand und Mitteln umsetzen kann.“, so Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert.

Das komplette Programm im Überblick ist hier zu finden: www.bezirk-schwaben.de/Schwabentag2016

Miteinander-Preis 2016 – Bewerber aus Schwaben gesucht

Menschen mit und ohne Behinderung leben, arbeiten oder verbringen ihre Freizeit ganz selbstverständlich miteinander – das ist das Ziel einer inklusiven Gesellschaft. Um in ganz Bayern bekannt zu machen, wo Inklusion bereits umgesetzt wurde, sucht Bayerns Sozialministerin Emilia Müller die besten Projekte in allen Regierungsbezirken: „Egal, ob Kindergarten oder Unternehmen, Sportverein oder Musikgruppe – wenn bei Ihnen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen sind und sich so Barrieren in den Köpfen in Luft auflösen – dann sind Sie ein wichtiger Kandidat für den Miteinander-Preis!“

Der Preis ist insgesamt mit 14.000 Euro dotiert – sieben Projekte (in jedem Regierungsbezirk eines) werden ausgezeichnet. Rückblick: In Schwaben hat das Mehrgenerationenhaus in Königsbrunn den letzten Miteinander-Preis gewonnen. Menschen mit und ohne Behinderung leben und wohnen in 57 barrierefreien Wohnungen mit- und nebeneinander. Diplompädagoge Achim Friedrich erinnert sich an die Preisverleihung: „Es ist ein wunderbares Gefühl der Anerkennung gewesen, den Bayerischen Miteinanderpreis erhalten zu haben. Und er ist Ansporn dafür, die Leitidee der Inklusion weiterzutragen.“ Das Preisgeld hat das Mehrgenerationenhaus in einen Offenen Treff investiert – hier gibt es ein Miteinander mit Kaffee und Kuchen.

Das Mehrgenerationenhaus in Königsbrunn stellt sich auch am Samstag, 25. Juni, in der Messe Augsburg beim Schwabentag 2016 vor. Diese Veranstaltung des Bezirk Schwaben widmet sich als „Tag der Begegnung“ ganz der Inklusion. Von 12.00 bis 18.00 Uhr können die Besucherinnen und Besucher bei einem vielfältigen Programm mit Kultur, Sport, Mitmachaktionen und Kreativangeboten für die Kleinen erleben, mit wieviel Ideen in Schwaben Inklusion bereits umgesetzt wird. Die Schirmherrschaft haben Irmgard Badura, Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung und Staatssekretär Johannes Hintersberger vom Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration übernommen.

Präsentiert wird beim „Tag der Begegnung“ auch die neue Wanderausstellung „Miteinander“ des Sozialministeriums, die dazu beitragen soll, Barrieren in den Köpfen abzubauen. Hier kann man sich über Inklusion informieren, über den Miteinander-Preis und hier präsentiert ebenfalls das Mehrgenerationenhaus in Königsbrunn sein Konzept.

Wie man durch den Miteinander-Preis (Bewerbungsschluss ist am 19. August) sein inklusives Projekt ins Rampenlicht rücken kann – dazu finden sich mehr Informationen hier:

www.miteinanderpreis.de

 

Donau-Ries beim Schwabentag stark vertreten

Der Landkreis Donau-Ries ist beim  Schwabentag 2016 am 25. Juni in Augsburg mit mehreren Institutionen und Projekten vertreten.
Schwabentag_LOGO_2016_WEBSo informiert unter anderem die Stiftung Sankt Johannes über das Netzwerk Leichte Sprache und präsentiert die Fotoausstellung „Ich fühl mich schön“, ein inklusives Fotoprojekt, an dem Menschen mit und ohne Behinderung vor und hinter der Kamera beteiligt waren. Die Arbeitsgemeinschaft der Offenen Behindertenarbeit im Landkreis Donau-Ries stellt das inklusive Kunstprojekt im Kunstmuseum Wemding vor und die Lebenshilfe informiert über das von der Aktion Mensch geförderte Projekt „Wir für Menschen“ in Nördlingen. Kinder der Graf-Heinrich-Grundschule Kaisheim und des Abt-Ulrich-Förderzentrums zeigen gemeinsam mit dem TSV Rain, wie inklusiver Sportunterricht aussieht. Inklusion im Sport – das wird auch beim Schützengau Donau-Ries groß geschrieben, der ebenfalls darüber informiert, wie man Menschen mit Behinderung am Vereinsgeschehen teilhaben lassen kann. Und zudem endet der Schwabentag 2016 mit einem besonderen Beitrag aus Nordschwaben: Es spielt die inklusive Band „Tintenfisch“, die bereits schon die Olympiahalle rockte.

Neben Kultur, Unterhaltung und Musik, Information und Beratung für alle Lebenslagen, Sport und Mitmachaktionen für die ganze Familie wird es eine Tombola mit tollen Preisen geben. So gibt es zum Beispiel eine Tagesfahrt mit dem erdgas schwaben-Bus Bobo zu gewinnen, einen Ausflug mit der Bayerischen Regiobahn, Eintrittskarten in Museen in ganz Schwaben und in Erlebnisbäder, sowie Ammersee-Fahrten dank des Bahnparks Augsburg und viele Sachpreise. Das komplette Programm im Überblick findet sich auf www.bezirk-schwaben.de/Schwabentag2016 (mit Vorlesefunktion).

Wie fühlt man sich als Senior? Testen Sie den Alterssimulationsanzug „Gert“!

Alterssimulationsanzug Präsentation

Landrat Martin Sailer (Mitte) im Alterssimulationsanzug „Gert“ mit dem Geschäftsbereichsleiter für Bauen, Soziales und Senioren, Peter Beck sowie der Fachbereichsleiterin für Soziales Betreuungswesen und Seniorenfragen, Regina Mayer.

Die Augen werden schlechter, das Gehen fällt schwerer und die eigene Beweglichkeit nimmt immer mehr ab – diese Begleiterscheinungen bringt das Älterwerden unweigerlich irgendwann mit sich. Wie sich das anfühlt, kann man sich schwer vorstellen, wenn man jung ist. Beim Schwabentag bietet der Landkreis Augsburg allen Besuchern die Möglichkeit, selbst auszuprobieren, wie beschwerlich das Gehen oder der Umgang mit Messer und Gabel werden kann – mit dem sogenannten Alterssimulationsanzug „Gert“.

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Am Infostand des Landkreises steht das Thema Inklusion im Mittelpunkt. Bereits im April 2015 beschloss der Kreistag den „Aktionsplan Inklusion“. Am Schwabentag informieren die Behindertenbeauftragte und die Mitglieder der Audit-Gruppe „Barrierefreier Landkreis“ über konkrete Maßnahmen des Aktionsplans und über Barrierefreiheit im Allgemeinen. Anhand eines hölzernen Baukastens wird z. B. dargestellt, wie eine blindengerechte Straßenquerung geplant werden sollte. Was zu beachten ist, wenn eine Wohnung oder ein Badezimmer barrierefrei zu gestalten ist, können die Besucher von den ehrenamtlichen Wohnberatern erfahren. Bei einem Quiz kann das eigene Wissen zum Thema Barrierefreiheit getestet werden.

 

Der Ziegelhof: Ein Ort für Tiergestützte Therapie

headerimage_ziegelDie Erfahrungen der letzten zehn Jahre in der Tiergestützten Therapie haben gezeigt, dass diese Arbeit besonders bei Kindern mit heilpädagogischem und therapeutischem Bedarf außerordentlich wirksam ist.

So haben z. B. betroffene Kinder nach langen Phasen des Schweigens ihre Sorgen einem Pony anvertraut. Andere haben beim Ballspielen mit dem Hund erstmals wieder gelacht und Freude erlebt. Einige konnten sogar durch die physiotherapeutische Arbeit auf dem Pferd ihr Gehvermögen erheblich verbessern. Viele der betroffenen Eltern und Geschwisterkinder lernten nach großer Angst und Sorge durch Tiere wieder zu vertrauen und loszulassen.

Aus diesem Grunde errichtete die Stiftung Bunter Kreis am Stadtrand von Stadtbergen auf dem etwa sechs Hektar großen, ehemaligen Ziegeleigelände den Ziegelhof, ein ambulantes Therapiezentrum. Neben Tiergestützten Maßnahmen sind auch Angebote wie Logopädie, Musik-, Kunst- und Physiotherapie sowie Erlebnispädagogik in Form eines Therapieverbundes mit eingebunden.

Zudem wohnen und arbeiten Menschen mit Behinderung auf dem Ziegelhof – dafür wurde vom Bunten Kreis gemeinsam mit dem Dominikus-Ringeisen-Werk ein eigenes Konzept entwickelt. Am Schwabentag 2016, dem Tag der Begegnung am 25. Juni in der Messe Augsburg, informiert die Stiftung Bunter Kreis über diese inklusiven Arbeitsplätze. Und: Es gibt Popcorn aus der eigenen Popcorn-Maschine!

Mehr Information hier: http://www.ziegelhof.bunter-kreis.de/

DONUM VITAE bietet auch Beratung in Leichter Sprache

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Liebe, Partnerschaft, Sexualität: Das sind selbstverständlich auch für Menschen mit Behinderung wichtige Lebensthemen. DONUM VITAE bietet auch dazu umfassende Informations- und Beratungsmöglichkeiten. So finden sich auf der Homepage Broschüren in Leichter Sprache (http://www.donumvitae.org/beratung_in_leichter_sprache), an einigen Standorten wird auch in Leichter Sprache persönlich beraten.
Am Schwabentag 2016, dem Tag der Begegnung am 25. Juni in Augsburg, ist auch ein Team von DONUM VITAE Augsburg im Informationsbereich der Veranstaltung mit dabei.

 

Schäfflerbach-Werkstätten geben Einblick

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Mit einem lebendigen Angebot in der Halle 7 und ihrer Trommelgruppe präsentieren sich die Schäfflerbach-Werkstätten beim Tag der Begegnung am 25. Juni in der Messe Augsburg.

Sie stellen sich hier selbst vor:

Die Schäfflerbach-Werkstätten Augsburg sind eine Werkstatt für Menschen mit Hilfebedarf und arbeiten auf der Grundlage der anthroposophischen Heilpädagogik und Sozialtherapie Rudolf Steiners. Diese hat als Verständnis, dass jeder Mensch eine geistige unversehrte Individualität besitzt, die ihre Begabungen und Fähigkeiten, trotz körperlicher, seelischer oder sozialer Behinderungen entwickelt. Wir versuchen in jedem Betreuten dessen Einzigartigkeit und Entwicklungsfähigkeit zu sehen und unterstellen unsere sozial-therapeutische Arbeit dieser ganzheitlichen Entwicklung.

In unseren Werkstätten finden Sie einen Berufsbildungsbereich, in dem die unterschiedlichen natürlichen Materialien kennen gelernt und verschiedene Handfertigkeiten erlernt werden können.

Die weiteren Gruppen, die während verschiedener Praktika innerhalb der Ausbildung und später nach Absolvierung des Berufsbildungsbereichs besucht werden, sind:

  • Textilwerkstatt
  • Kerzenwerkstatt
  • Holzwerkstatt
  • Industriewerkstatt
  • Garten- und LandschaftsBau
  • Hauswirtschaft

Am Tag der Begegnung möchten wir allen Besuchern tiefere Einblicke in unsere Arbeit ermöglichen. Hierzu gibt es die Möglichkeit, einmal selbst an einem Webstuhl zu sitzen und das Weberschiffchen mit Hilfe einer/s Betreuten zu benutzen. Oder Sie möchten einmal nach alter Tradition eine handgetauchte Kerze aus 100 % reinem Bienenwachs herstellen. Wir freuen uns, Ihnen einen Teil unseres Handwerks zu zeigen und alle Fragen zu beantworten.

Natürlich haben wir viele weitere Unikate aus unseren Werkstätten mitgebracht, die Sie an unseren Verkaufstischen erwerben können.

Außerdem können Sie sehen, dass die Arbeit unserer Betreuten auf unterschiedliche  Weise in den Herstellungsprozess der Produkte unserer Geschäftspartner einfließt. Teilweise werden die Produkte auch vollständig von den Betreuten der Schäfflerbach-Werkstätten für Kunden aus Industrie und Handwerk geschaffen und verkauft. Hierzu gibt es ausdrucksvolles Bildmaterial und Referenzen.

Auch haben die Betreuten der Schäfflerbach-Werkstätten schon bei inklusiven Projekten mitgewirkt, wie zum Beispiel dem inklusiven Musical „Grand Hotel Vegas“ und sind beim m-net Firmenlauf mitgelaufen. Stolz zeigen wir hierzu Fotos.

Bitte verpassen Sie unsere Trommelgruppe nicht, die schon seit Wochen fleißig übt und sich auf der Bühne nach dem Auftritt auf Ihren Applaus freut!