Schlagwort: Assistenzhunde

trauminsel47drei e.V.

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Der Verein trauminsel47drei e.V. besteht seit 25. April 2009. Ziel ist die Umsetzung des Artikel 19 der UN-BRK:

Artikel 19 — Unabhängige Lebensführung und Einbeziehung in die Gemeinschaft
Die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens anerkennen das gleiche Recht aller Menschen mit Behinderungen, mit gleichen Wahlmöglichkeiten wie andere Menschen in der Gemeinschaft zu leben, und treffen wirksame und geeignete Maßnahmen, um Menschen mit Behinderungen den vollen Genuss dieses Rechts und ihre volle Einbeziehung in die Gemeinschaft und Teilhabe an der Gemeinschaft zu erleichtern, indem sie unter anderem gewährleisten, dass

a.  Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt die Möglichkeit haben, ihren Aufenthaltsort zu wählen und zu entscheiden, wo und mit wem sie leben, und nicht verpflichtet sind, in besonderen Wohnformen zu leben;

b.  Menschen mit Behinderungen Zugang zu einer Reihe von gemeindenahen Unterstützungsdiensten zu Hause und in Einrichtungen sowie zu sonstigen gemeindenahen Unterstützungsdiensten haben, einschließlich der persönlichen Assistenz, die zur Unterstützung des Lebens in der Gemeinschaft und der Einbeziehung in die Gemeinschaft sowie zur Verhinderung von Isolation und Absonderung von der Gemeinschaft notwendig ist;

c.   gemeindenahe Dienstleistungen und Einrichtungen für die Allgemeinheit Menschen mit Behinderungen auf der Grundlage der Gleichberechtigung zur Verfügung stehen und ihren  Bedürfnissen Rechnung tragen.

Beim Schwabentag 2016, dem Tag der Begegnung am 25. Juni, präsentiert sich der Verein und seine Aktivitäten an einem Infostand. Außerdem wird die autistische Poetin Rebecca Klein aus ihren Gedichten vorlesen – ein eindrückliches Beispiel dafür findet sich auf der Startseite der Homepage http://www.trauminsel47drei.de/

„Selbst aktiv“: Die AG der BayernSPD von Menschen mit Behinderung

„Selbst Aktiv“ ist eine Initiative von Menschen mit Behinderung in der bayerischen SPD, die sich politisch einmischen. Dort können alle Bürgerinnen und Bürger mitmachen und die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft unterstützen.

„Selbst Aktiv“ ist dabei und will aktiv mitgestalten, mitbestimmen und mit verantworten – denn die anstehenden Aufgaben und Problemlösungen beim Weg zu einer inklusiven Gesellschaft würden meist nicht von den Betroffenen selbst erarbeitet.

Logo_SPD-selbstaktiv_cmykDie Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, Sibylle Brandt, sagt dazu:

„Warum…“, werde ich immer mal wieder gefragt, „… sollen Menschen mit Behinderung selber auch noch Politik machen. Haben die nicht schon genug mit ihrer Behinderung zu tun?“ und „Es gibt doch schon so viele Organisationen, die sich um Behindertenarbeit kümmern, warum wollt ihr euch da auch noch einmischen?“

Diese Fragen kann ich ganz einfach beantworten: Gerade Menschen mit Behinderung sollen Politik machen. Ihre eigene Politik, denn nur sie sind Experten in eigener Sache. Niemand kann besser beurteilen was für die Behinderten getan werden muss als die Behinderten selber.

Am Tag der Begegnung informiert „Selbst Aktiv“ an einem Informationsstand über Bayern barrierefrei, Behinderungen, die man nicht sieht und das Assistenzhundegesetz (eventuell mit Vorführung).

Mehr Information hier: http://selbstaktiv-bayern.de/