Kategorie: Sport und Aktion

Die seilen Sie ab am Schwabentag: Das Frère-Roger-Kinderzentrum

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Von da oben wird abgeseilt – Vorbesichtigung am Dach der Halle 7 der Messe Augsburg

Die Schule in der Werkstatt des Frère-Roger-Kinderzentrums bietet am Schwabentag 2016, dem Tag der Begegnung am Samstag, 25. Juni, ein schönes Bastelangebot für Kinder an: Das Filzen von „Glücksbällchen“ – es entstehen kleine Filzkugeln mit einer Glocke im Inneren.

Eine optisch spektakuläre Aktion haben die Macher des Kinderzentrums für den Außenbereich der Messe Augsburg organisiert:

Hinter dem Fachbegriff „Integrative Erlebnispädagogik“ verbirgt sich eine spannende Geschichte. Es wird eine Seilrutsche aufgebaut – und alle Besucherinnen und Besucher, die Lust dazu haben, können sich vom Dach des Messegebäudes abseilen lassen. Jeder kann daran teilnehmen – ob mit oder ohne Handicap, Rollstuhlfahrer oder auch blinde beziehungsweise sehbehinderte Menschen. Die Seilrutsche ist so aufgebaut, dass jeder mitmachen kann.

Was das Frère-Roger-Kinderzentrum sonst so leistet, lesen Sie hier: http://www.kinderzentrum-augsburg.de/

 

Dominikus-Ringeisen-Werk

Das Dominikus-Ringeisen-Werk engagiert sich am Tag der Begegnung, dem Schwabentag 2016, mit mehreren Präsentationen.

So stellt der Bereich für ambulante & offene Hilfen die Selbsthilfegruppe Krumbach für Menschen mit Handicap vor, außerdem gibt es dort Gelegenheit zum Torwandschießen. Die Region Augsburg Stadt ist mit einem „No-Light-Projekt“ dabei: Mittels einer Augenbinde erfahren die Besucher beim Mobilitätstraining, im Hindernisparcours und weiteren Stationen die Welt blinder Menschen. Die Region Augsburg-Nord bietet Informationen zu ihren Angeboten  und ein Gewinnspiel: – ”Lerne das DRW Augsburg Nord kennen und gewinne”. Und die Dominikus-Ringeisen-Werkstätten bringen Produkte der Dominikus-Ringeisen-Werkstätten zum Verkauf mit und führen Tampon-Druck vor.

Darüber hinaus gibt es auf der Schwabenbühne das inklusive Tanzprojekt „Der Funke springt über“ zu sehen und es spielt die Band „Rempac“.

Das Dominikus-Ringeisen-Werk, kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts,  begleitet Menschen mit geistiger Behinderung und  mehrfachbehinderte Menschen, die auch körperlich und/oder sinnesbehindert sind sowie Menschen mit psychischen
Erkrankungen, mit autistischen Störungen und erworbenen Hirnschädigungen.

Mehr über die Einrichtung mit langer Tradition und Geschichte erfahren Sie hier:
http://www.dominikus-ringeisen-werk.de/

 

Inklusion im Schießsport

470.000 Mitglieder in über 4650 Vereinen zählt der Schießsport in Bayern – die Schützenvereine haben hier eine lange historische, gewachsene Tradition. Allein in Schwaben sind über 96.000 Schützen in 22 Gauen zu finden.
Schießen ist ein Breitensport in Bayern – und daher auch offen für Menschen mit Behinderung. Wie Inklusion in diesem Sport geschehen kann, das zeigt am Tag der Begegnung am 25. Juni in der Messe Augsburg der Schützengau Donau-Ries an seinem Informationsstand.

Ein tolles Team: Die AuXburg Basketz

DSC_0025Wer wissen will, wie schwer es ist, aus dem Rollstuhl heraus einen Basketballkorb zu erreichen, wer erfahren will, wieviel Spaß der Sport auf Rädern machen kann und wer sportliche Herausforderungen nicht scheut, der kann am Schwabentag 2016 auch mit dem tollen Team der AuXburg Basketz spielen.

teamIn Zusammenarbeit mit dem Deutschen Rollstuhlsportverband und dem SV Reha Augsburg zeigen wir in der Halle 7 der Messe Augsburg jedoch nicht nur Rollstuhl-Basketball, sondern auch Rollstuhl-Rugby und informieren über weitere Sportarten.

Wer mehr über das Team und die nächsten Termine erfahren will, findet weitere Infos hier: http://www.sv-reha-augsburg.de

KIKS Bayern – DAS Kompetenzzentrum für den Inklusionssport in Bayern

Menschen mit Behinderung

Inklusion ist das Modewort der aktuellen politischen und sportpolitischen Diskussionen. Aber kommt diese Diskussion in der Bevölkerung an? Welche Antworten werden auf die Frage nach der Inklusion gegeben, wenn man die geschäftigen Besucher der Fußgängerzonen befragt? Geht das wirklich jeden etwas an? Wörtlich übersetzt bedeutet Inklusion Zugehörigkeit. Wenn jeder Mensch – mit oder ohne Behinderung – überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion. Im Zuge der UN Behindertenrechtskonvention hat sich auch der Sport der Schaffung inklusiver Strukturen angenommen und verschiedene Konzepte, Ideen und Strategien entwickelt. Aber ist es wirklich sinnvoll, dass sich beispielsweise die Fußballer ebenso ihre Gedanken machen wie die Leichtathleten oder die Schwimmer? Wäre es nicht viel sinnvoller sich auszutauschen, gemeinsam den Weg zu beschreiten und Visionen und Wünsche zu teilen?

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An dieser Stelle beginnt die Arbeit des KIKS!

Das Kompetenzzentrum Inklusionssport bündelt die inklusiven Aktivitäten der Fachverbände, schafft Begegnungen untereinander und fördert den Austausch von Ideen und kommuniziert diese in die Öffentlichkeit. Aktuell geschieht dies mittels einer Facebook Seite, die täglich mit Informationen aus dem inklusiven Sport gefüttert wird. Natürlich steckt das KIKS noch in den Kinderschuhen, aber in den folgenden Monaten werden immer mehr Aktivitäten durchgeführt und auch die Erstellung einer eigenen KIKS Homepage steht unmittelbar bevor. Also, heute schon gekikst? https://www.facebook.com/kiksbayern/

Und: KIKS ist auch am Schwabentag 2016, dem Tag der Begegnung, ganz aktiv dabei – mit viel Informationen, vor allem aber auch mit vielen sportlichen Angeboten zum Mitmachen und Ausprobieren für die Besucherinnen und Besucher am 25. Juni in der Messe Augsburg.

Die Junge Werkstatt

RollFiets_IMG_1979Die Junge Werkstatt Augsburg:

Die Junge Werkstatt stärkt und qualifiziert benachteiligte Jugendliche am Übergang ins Berufsleben. In unseren Meisterwerkstätten sind junge Frauen und Männer in Qualifizierungsmaßnahmen beschäftigt oder absolvieren eine Ausbildung nach der Handwerksordnung. Sozialpädagogische Begleitung unterstützt Berufsorientierung und Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen. Ziel ist die soziale und berufliche Integration der jungen Menschen.

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Unser Projekt am Schwabentag: Miet‘ den RollFiets

Die Abteilung Fahrrad+Service der Jungen Werkstatt stellt Spezialfahrräder für Senioren und behinderte Menschen vor. Besucher erhalten umfangreiche Beratung und können Modellräder in Augenschein nehmen. Im Außengelände steht das Behinderten-Transportfahrrad RollFiets für Testfahrten bereit. Der RollFiets ermöglicht Nichtbehinderten und Rollstuhlfahrern gemeinsame Fahrrad-Ausflüge. Das Transportfahrrad kann in Augsburg ausgeliehen werden.

Tischtennis für alle!

Dank der Vermittlung durch das Kompetenzzentrum Inklusionssport beteiligt sich auch der Bayerische Tischtennis-Verband mit einer tollen Aktion am Schwabentag 2016. Am Tag der Begegnung am 25. Juni in der Messe Augsburg können sich die Besucherinnen und Besucher selbst an verschiedenen Tischtennisplatten, die auch auf die Erfordernisse von Menschen mit Behinderung abgestimmt sind, sportlich betätigen – und dabei erfahren, wie spielerisch leicht Inklusion geht!

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Der Bayerische Tischtennis-Verband e. V. (BTTV) ist der Zusammenschluss aller Tischtennis-Vereine in Bayern und hat seinen Sitz in der bayerischen Landeshauptstadt München. Er ist mit knapp 1.600 Vereinen sowie über 55.000 Spielerinnen und Spielern im Wettspielbetrieb der viertgrößte Sportverband Bayerns und der größte Tischtennis-Landesverband Deutschlands. Tischtennis ist die schnellste Rückschlagsportart der Welt, der kleine Ball kann bis zu 180 Stundenkilometer schnell werden. Diese Sportart besitzt jedoch auch ein Pro-Gesundheit-Siegel und wird im Breiten- sowie Seniorensport als effektives Herz-Kreislauf-Training genutzt. Tischtennis überwindet Grenzen, verbindet – auch ohne Worte – Nationen, Generationen, Menschen mit und ohne Handicap und macht einfach unglaublich viel Spaß.

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Die Fotos entstanden am 11. Juli 2015 in Ingolstadt beim „Tag des Tischtennis“ und zeigen einen Showkampf Sabine Winter/Tom Schmidberger gegen Philipp Floritz/Munir Jassem und Sabine Winter gegen Tom Schmidberger. Ein weiteres Bild entstand im Januar 2016 im Blautal-Center im Ulm. Im Vorfeld des Final Four 2016 Pokal-Finale in der Ratiopharm Arena in Ulm/Neu-Ulm hat der TTVWH (Tischtennisverband Württemberg-Hohenzollern) und der BTTV eine Promotion-Kampagne durchgeführt. Dabei wurden der Tischtennis-Arbeitsgemeinschaft der Lebenshilfe Donau-Iller ein Kontingent ein Eintrittskarten übergeben und jeder durfte natürlich zum Schläger greifen.

Bilder: Bayerischer Tischtennis-Verband.

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Inklusion in Bewegung

Robert Maurer weiß aus eigener Erfahrung wie sehr die Gemeinschaft beim Sport helfen kann, Barrieren zu überwinden. Innerhalb von drei Wochen erblindete Robert Maurer aufgrund der Folgen einer Diabeteserkrankung. Seine beiden großen Leidenschaften Mountainbiken und Tanzen hat er sich jedoch erhalten. Aufgeben gibt es für ihn nicht. Er hat Möglichkeiten gefunden, auch ohne Augenlicht zu radeln.

Für das Tanzen ist Rhythmusgefühl entscheidender. Voller Tatendrang und Kampfgeist geht Robert Maurer als Beispiel für Inklusion voran und gibt Indoor-Cycling Kurse in Fitness-Centern. Sein ganz persönliches Anliegen ist es, seine Erfahrung, seine Einstellung, seine Motivation und seine Begeisterung für gesunde Bewegung mit Anderen zu teilen.

Das große Ziel von Robert Maurer ist ein integratives und inklusives Bewegungscenter. Somit soll Menschen mit und ohne Behinderung der Weg frei gemacht werden, um den Spaß an der Bewegung zu erfahren. Gemeinsam sporteln, sich gegenseitig helfen, gemeinsam auspowern – was das bedeuten kann, das zeigt Robert Maurer auch beim Schwabentag 2016, dem Tag der Begegnung am 25. Juni in Augsburg. Er wird über „Inklusion in Bewegung“ informieren und Indoor-Cycling demonstrieren.

„Inklusion in Bewegung“ soll Barrieren und Berührungsängste abbauen und das Miteinander einer inklusiven Gesellschaft fördern. Denn mit einem gemeinsamen Training fördert man sowohl Gesundheit als auch Zusammenhalt. Unsere Vision ist es, Menschen mit und ohne Behinderung in gemeinsamen Trainingseinheiten zu unterrichten.

Mehr Information unter www.inklusion-in-bewegung.de

Diakonisches Werk Augsburg

Diakonisches Werk Augsburg

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Einblick in die Werkstatt beim Bodelschwingh-Haus. Bild: Diakonie Augsburg

Als Teil der evangelischen Kirche Bayerns betreibt das Diakonische Werk Augsburg (DWA) 35 Einrichtungen mit mehr als 600 Mitarbeitenden. Psychisch kranke Menschen unterstützt das DWA auf vielfältige Weise: von den Sozialpsychiatrischen Diensten über die Tagesstätten für psychische Gesundheit bis hin zu Betreutem Wohnen und dem Integrationsfachdienst reichen die ambulanten Angebote. Stationäre Übergangshilfen bieten das Thomas-Breit-Zentrum für psychisch kranke Menschen und das Bodelschwingh-Haus für haftentlassene Männer an.

Logo_DWA_RGBDas Diakonische Werk Augsburg bietet folgende Aktionen am Schwabentag an:

Mitarbeitende informieren am Stand über Angebote für Familien, Paare und Kinder, Seniorinnen und Senioren, Menschen in materiellen Notlagen, geflüchtete Menschen und Migranten sowie psychisch kranke Menschen.

Geschick ist beim Papierbasteln mit der Tagesstätte für psychische Gesundheit Augsburg gefragt. Kinderschminken und das „Käsespiel“ bietet die Heilpädagogische Tagesstätte an.

Größere Kinder und Erwachsene können sich im Anschluss an ein Turnier beim Human Soccer ausprobieren, einer gemeinsamen Aktion von Diakonie und AWOSANA.