Kategorie: Musik und Tanz

Dominikus-Ringeisen-Werk

Das Dominikus-Ringeisen-Werk engagiert sich am Tag der Begegnung, dem Schwabentag 2016, mit mehreren Präsentationen.

So stellt der Bereich für ambulante & offene Hilfen die Selbsthilfegruppe Krumbach für Menschen mit Handicap vor, außerdem gibt es dort Gelegenheit zum Torwandschießen. Die Region Augsburg Stadt ist mit einem „No-Light-Projekt“ dabei: Mittels einer Augenbinde erfahren die Besucher beim Mobilitätstraining, im Hindernisparcours und weiteren Stationen die Welt blinder Menschen. Die Region Augsburg-Nord bietet Informationen zu ihren Angeboten  und ein Gewinnspiel: – ”Lerne das DRW Augsburg Nord kennen und gewinne”. Und die Dominikus-Ringeisen-Werkstätten bringen Produkte der Dominikus-Ringeisen-Werkstätten zum Verkauf mit und führen Tampon-Druck vor.

Darüber hinaus gibt es auf der Schwabenbühne das inklusive Tanzprojekt „Der Funke springt über“ zu sehen und es spielt die Band „Rempac“.

Das Dominikus-Ringeisen-Werk, kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts,  begleitet Menschen mit geistiger Behinderung und  mehrfachbehinderte Menschen, die auch körperlich und/oder sinnesbehindert sind sowie Menschen mit psychischen
Erkrankungen, mit autistischen Störungen und erworbenen Hirnschädigungen.

Mehr über die Einrichtung mit langer Tradition und Geschichte erfahren Sie hier:
http://www.dominikus-ringeisen-werk.de/

 

Musik, Tanz und Theater auf der Schwabenbühne

AnzeigeSchwabentagHier spielt die Musik: So sieht das Programm auf der Schwabenbühne in Halle 7 am „Tag der Begegnung“, dem Schwabentag 2016 am Samstag, 25. Juni, aus:

Durch das Programm führt Sie als Moderator der Journalist Gerald Drews.

Die Texte werden in Leichter Sprache an eine Leinwand übertragen, Gebärdensprach- und Schriftdolmetscher sind vor Ort.

12.00 Uhr:

Musikalische Eröffnung durch „Blas den Blues“, die erste inklusive Kapelle in Schwaben mit Musikern von der Lebenshilfe Dillingen und der Stadtkapelle Lauingen

Interviews mit:
Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert
Staatssekretär Johannes Hintersberger, MdL
Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration
Irmgard Badura,
Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung

Die Interviews führt Maria Hütter, Prüferin für Leichte Sprache

12.35 Uhr: Es spielt  die Blaskapelle der Ulrichswerkstätten Augsburg

13.00 Uhr:  Uraufführung des inklusiven Kindermärchenmusicals
„Frau Holle oder Wie auch Pechmarie zu einer Goldmarie wurde“
nach dem Märchen der Gebrüder Grimm, geschrieben von Reiner Pfaffendorf, dem Inklusionsbeauftragten des Chorverbands Bayerisch Schwaben

Ein Beitrag des Chorverbands Bayerisch Schwaben in Zusammenarbeit mit
dem Sängerkreis “Unterer Lech”

14.00 Uhr: „Der Funke springt über“
Tanzprojekt der Tanzschule Trautz &Salmen mit dem Dominikus-Ringeisen-Werk Region Augsburg/Süd

14.15 Uhr:  Trommelgruppe der Schäfflerbach-Werkstätten

14.35 Uhr:  Regens-Wagner-Band
Mitarbeiter von Regens Wagner Dillingen mit und ohne Behinderung singen, spielen und grooven durch verschiedene Stilrichtungen

15.00 Uhr:  „Jetzt ist Sommer“
Ein Stück der Theatergruppe der Nordschwäbischen Werkstätten (Lebenshilfe Dillingen)

15.15 Uhr:  Es spielt „Blas den Blues“

15.35 Uhr:  „Der Funke springt über“

ab 16.30 Uhr:  Inklusives Rockkonzert
mit den Bands „Rough Diamonds“ (AWOVITA GmbH), „Rempac“ (Dominikus-Ringeisen-Werk) und „Tintenfisch“ (Lebenshilfe Donau-Ries)

Uraufführung eines inklusiven Musicals

Junge Sängerinnen und Sänger gesucht!

Der CBS (Chorverband Bayerisch-Schwaben) wird am „Tag der Begegnung“ eine Welturaufführung bieten – für das Kindermärchenmusical, das der Inklusionsbeauftragte des Chorverbandes geschrieben hat, werden noch Mitwirkende gesucht:

Am Samstag, 25. Juni, findet auf dem Augsburger Messegelände der „Schwabentag“ statt, eine Veranstaltung des Bezirks Schwaben, dieses Jahr zum Thema „Inklusion“. An dieser Veranstaltung möchte sich auch der Chorverband Bayerisch-Schwaben in Zusammenarbeit mit dem Sängerkreis „Unterer Lech“ mit einem Kindermusical beteiligen. Der Bezirk Schwaben hat dazu bereits die große Schwabenbühne bereitgestellt. Unter dem Titel „Wie auch aus der Pechmarie schließlich eine Goldmarie wurde“ soll eine kindgerechte, moderne Version von „Frau Holle“, dem Märchen der Gebrüder Grimm, auf die Bretter dieser Bühne kommen, begleitet von den Liedern eines Projektchores. Goldmarie und Pechmarie begegnen dem Apfelbaum, dem Brot im Backofen, einem Bienenschwarm und einem Hühnerballett und die böse Stiefmutter und Frau Holle spielen ebenso mit.

Für dieses Projekt werden junge Schauspieler und viele junge Sängerinnen und Sänger gesucht. Hautfarbe, Art der Schule, ob man gut singt oder weniger gut, ob mit Handicap oder ohne, spielt dabei keine Rolle. Einzige Voraussetzung: Freude am Spiel und Freude am Singen. Die Proben dazu sollen jeweils an Samstagvormittagen von 10 bis 12 Uhr stattfinden. Für die Fahrt nach Augsburg zur Aufführung wird dann ein Bus organisiert.

Info Wer mitmachen will, soll sich bis 16. April bei Reiner Pfaffendorf per Telefon (09090/3244) oder E-mail (reiner.pfaffendorf@t-online.de) melden.

Sing mit! – Eine musikalische Weltreise

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Um 14.00 Uhr werden die Besucher des Schwabentags 2016 (25. Juni, 12.00 bis 18.00 Uhr, Messe Augsburg, Halle 7) auf eine spannende Entdeckungstour mitgenommen: Dabei können sie die vielen Facetten traditionellen Liedguts kennenlernen. Gemeinsam werden  witzige Lieder aus Schwaben gesungen, ebenso aber entführen auch Klänge ferner Länder in die weite Welt. Jeder, der Spaß am Singen hat, ist herzlich eingeladen mitzumachen!

Die Beratungsstelle für Volksmusik ist eine Einrichtung des Bezirks Schwaben, die in diesem Schuljahr mit Schülern der 5.bis 7. Klassen der Förderschule Ursberg einmal wöchentlich Lieder einstudiert und ihnen so die Volksmusik im In- und Ausland näherbringt. Dieses Projekt wird im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres im Bereich Kultur von Heidi Rietzler organisiert und durchgeführt. Beim Schwabentag haben die Kinder in diesem inklusiven Projekt einen ersten öffentlichen Auftritt – wir freuen uns sehr!

www.volksmusik-schwaben.de

Rempac rockt die Bühne

Der Schwabentag 2016 am 25. Juni in der Messe Augsburg soll ein Tag der Begegnung werden – von Menschen mit und ohne Behinderung, von Jung und Alt. Und so wird die Besucherinnen und Besucher zum Abschluss des Tages (12 bis 18 Uhr in Halle 7 der Messe Augsburg) ein Rockkonzert geboten, das sicher alle – generationenübergreifend – begeistern wird. Neben der „Tintenfischband“ und den „Rough Diamonds“ treten auch Rempac auf – eine Gruppe vom Dominikus-Ringeisen-Werk Ursberg.

Wir freuen uns darauf, den „Inklusionssong“ und mehr zu hören!

„Ich will leben wie Du, frei entscheiden was ich tu …“ Ein spannender Appell. Selbstbestimmt zu entscheiden was ich tun oder nicht tun möchte, ermöglicht Freiheit und Unabhängigkeit. Und ist für uns eigentlich selbstverständlich. Eigene Wohnung, Beziehung, Einkommen, Arbeit. Das eröffnet Perspektiven. Oder eben nicht, wenn Regeln und Strukturen genau diese Vorzüge unseres Lebens einengen. Davon handelt der „Inklusionssong“ der Ursberger Band Rempac. Mit dem Titel „Ich will leben …“ wollen die sechs jungen Erwachsenen auf die Bedürfnisse und Wünsche von Menschen mit Behinderungen aufmerksam machen. Die unterscheiden sich übrigens nicht wesentlich von denen, die Menschen ohne Behinderung haben oder als ganz selbstverständlich erachten. „Ich möcht´ in meiner Wohnung sein, mit meiner Freundin dort allein, in Regeln nicht gefangen sein, die mich einengen, find´ ich gemein“, spricht eine deutliche Sprache und zeigt, wo die Inklusionsbemühungen leider immer noch häufig an Grenzen stoßen. Getextet und komponiert wurde der Song komplett von der Band und den Bandleadern Erika Mayr und Christian Amann. „Ich will, dass ihr mich versteht, meine Worte im Mund nicht verdreht …“, heißt es weiter. Und um das Verständnis zu fördern entstand irgendwann auch die Idee, zum bestehenden Song ein Musikvideo zu drehen. Dafür konnte mit Unterstützung der Medienfachberatung des Bezirks Schwaben die Kamerafrau Sigrid Szilagyi gewonnen werden, die das Projekt professionell begleitet hat. Helmut Wieser aus Krumbach, begeisterter Hobbyfilmer und ehemaliger Mitarbeiter der Ursberger Buchbinderei, übernahm ebenfalls einen Teil der Kameraaufnahmen. Entstanden ist nach langer Vorarbeit, zwei anspruchsvollen Drehtagen und einer ebenso langen Nachbearbeitung ein toller Clip zu einem spannenden, gesellschaftspolitschen Thema. Finanziell unterstützt wurde das Projekt vom Förderverein Dominikus-Ringeisen-Werk Ursberg.

Tintenfisch – Musikprojekt der Lebenshilfe Donau-Ries

Tintenfisch – Musikprojekt der Lebenshilfe Donau-Ries

studio_herzig_feat_tintenfisch 300 dpi„Tintenfisch“, das bedeutet:

7 MusikerInnen mit geistiger Behinderung spielen zusammen in einer Band mit erfahrenen Musikern aus dem süddeutschen Raum. Sie bringen dabei ihre individuellen rhythmisch-musikalischen Kompetenzen ein und verleihen der 12-köpfigen, energiegeladenen Formation einen unverwechselbaren Charakter.

Bei den Auftritten und Konzerten ist der Focus immer auf die Menschen mit Handicap gerichtet, die sich als eigenständige Musikformation präsentieren und im Zusammenspiel mit ihren nichtbehinderten Kollegen ergänzen. Gemeinsam wollen sie erreichen, dass die gelebte Integration ihren Weg zu möglichst vielen Menschen findet. „Tintenfisch“ möchte „Inklusion“ erlebbar machen.

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Zum Reinhören – Tintenfisch live in der Olympiahalle:

 

Zur Homepage der Band geht es hier:

Tintenfischband

Wir freuen uns sehr auf den Auftritt von „Tintenfisch“ auf der Schwabenbühne in Halle 7 beim Tag der Begegnung am 25. Juni 2016!

 

Blas den Blues: Musik inklusive!

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So schön wurde ein Tanzabend des inklusiven Projektes angekündigt. Bild: Stadtkapelle Lauingen

Die Stadtkapelle Lauingen hat zusammen mit der Lebenshilfe Dillingen das Projekt „Musik verbindet“ im Rahmen der Inklusion im Jahre 2014 ins Leben gerufen.

Gelebte Inklusion gibt es bei der Stadtkapelle Lauingen seit Beginn des Jahres 2014: So erhalten Menschen mit Behinderung eine Musikausbildung bei der Stadtkapelle Lauingen. Diese Musikschüler haben wöchentlich 1,5 Stunden Einzelunterricht bei der Stadtkapelle und jede 2. Woche wird das Zusammenspiel mit Musikschülern aus der Stadtkapelle praktiziert. Durch dieses gemeinsame Musizieren werden Barrieren in den Köpfen abgebaut und mehr Offenheit und Toleranz zu Menschen mit Behinderung gefördert. Dieses Gemeinschaftsprojekt wird von der „Aktion Mensch“ unterstützt.

Aus der Kooperation der Stadtkapelle Lauingen und der Lebenshilfe Dillingen entstand so die Band „Blas den Blues“, die am 25. Juni 2016 die Eröffnung um 12.00 Uhr beim „Tag der Begegnung“ musikalisch umrahmen wird. Darüber hinaus bringen die beiden Partner auch ein inklusives Tanzprojekt mit – mit viel Schwung und Lust zum Mitmachen!

Mehr Informationen dazu finden sich auf der Seite der Stadtkapelle Lauingen.

Einen lesenswerten Bericht über „Blas den Blues“ gab es in der Augsburger Allgemeinen.

„Probealarm“ beim Schwabentag

Die Idee zur Musikgruppe „Probealarm“ entstand 2009 – die Anregung gab Jutta Forster von der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG), die auch in Augsburg eine Beratungsstelle für Schwaben hat.

Die Gruppe trifft sich einmal wöchentlich zum Proben. Zum Repertoire gehören Lieder aus den 1970er bis 1990er-Jahren und auch Eigenkompositionen. Nach den Anfängen gab es den „Probealarm“ bald öffentlich – so bei Auftritten in Zusmarshausen, in Kaufbeuren und in Augsburg.

„Die Band hat für uns einen hohen therapeutischen Wert und steigert unser Selbstwertgefühl enorm“, sagen die Musikerinnen und Musiker über „Probealarm“ in ihrem Flyer.

Informationen zur Band gibt es hier: „Probealarm“.

2010 wurde „Probealarm“ mit dem Hertie-Preis für Engagement und Selbsthilfe ausgezeichnet: Hier der Bericht in der Augsburger Allgemeinen.

Den Auftritt beim Schwabentag 2016 organisiert die Fachstelle für Offene Behindertenarbeit (OBA) beim Bayerischen Roten Kreuz im Kreisverband Aichach-Friedberg.
Außerdem lädt die OBA zu einem Sitztanz für Menschen mit und ohne Behinderung ein: Mitmachen und sich ausprobieren kann dabei jeder!

Informationen zur Offenen Behindertenarbeit im Landkreis Aichach-Friedberg:

Offene Behindertenarbeit

Über die chronische Nervensystemerkrankung Multiple Sklerose, die Menschen aller Alters- und Gesellschaftsgruppen treffen kann, informiert die DMSG auf ihrem Internetauftritt ebenso wie über den Umgang damit:

DMSG Bayern

 

Die Bunten – inklusives Orchester aus Augsburg

Die Bunten – das sind Musikerinnen und Musiker, die gemeinsam in einem Orchester spielen. Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren mit und ohne Beeinträchtigungen treffen sich zum Musizieren. Hauptsächlich wird auf Tischharfen gespielt, ebenso kommen aber auch andere Instrumente wie Flöten und Gitarren zum Einsatz.

Das Orchester wird von der Musikpädagogin Angelika Jekic geleitet. Die Bunten sind ein Kooperationsprojekt mit dem Arbeiter-Samariter-Bund im Regionalverband Augsburg e.V.

Hier findet sich eine ausführliche Beschreibung des Orchesters „Die Bunten“ sowie der Flyer:
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Beim Tag der Begegnung am 25. Juni 2016 bringen „Die Bunten“ Frühlingsmusik zum Klingen.

Der Kooperationspartner, der Arbeiter-Samariter-Bund, ist ebenfalls mit einem Projekt vor Ort – er stellt das „Peer Counseling“ vor.