Kategorie: Allgemein

Schwabentag 2016 – Der Film.

Schwabentag_LOGO_2016_WEBBeim Schwabentag 2016 war die Medienfachberatung Schwaben mit einem inklusiven Filmprojekt vor Ort.
Jeder konnte mitmachen – vor der Kamera, wie auch hinter der Kamera.

Der Audiokommentar sowie Untertitel (Klick auf „CC“) sind in Leichter Sprache.
Sie entstanden mit freundlicher Unterstützung des Fach-Zentrums für Leichte Sprache der CAB.

Das Ergebnis ist ein kompakter, bunter Rückblick auf den Tag der Begegnung:

https://goo.gl/qc7xlV

Mit dabei: Behinderte Kinder und Jugendliche aus der Bukowina

Zwei Tage hat die knapp 2000 Kilometer lange Fahrt mit zwei Kleinbussen gedauert: Acht behinderte Kinder und Jugendliche, darunter auch drei Autisten, kamen mit ihren Begleitern aus dem rumänischen Bezirk Suceava, der Partnerregion „Bukowina“ des Bezirks Schwaben nach Augsburg. Sie wollten sich im Bezirk Schwaben ein Bild davon machen, wie dort die Arbeit mit Menschen mit Behinderung geschieht, sich mit anderen austauschen und nicht zuletzt auch den Schwabentag des Bezirks besuchen, der als „Tag der Begegnung“ die Inklusion von Menschen mit Behinderung zum Thema hatte.

Behinderte Kinder und Jugendliche sind begeistert

Zu der rumänischen Delegation gehörten Fachleute von der Generaldirektion für den Kinderschutz bei der Bezirksverwaltung und Jugendliche mit ihren Betreuern von zwei Einrichtungen in Suceava. Ionel Ivan, Leiter des Kinderheims „Blijdorp“ in Suceava und Olga Ivanovici, Leiterin des Kinderheims in Gura Humorului begleiteten die jungen Leute. Die Einrichtung in Gura Humorului kooperiert auch seit vielen Jahren mit der St. Gregor-Jugendhilfe in Augsburg.

Es hat schon was von einer Mammutaufgabe für die Betreuerinnen und Betreuer, mit behinderten Kindern diese lange und beschwerliche Fahrt auf sich zu nehmen. Doch etwaige Befürchtungen, es könnte den Kindern und Jugendlichen zu viel werden,  waren fehl am Platz. „Manche Kinder waren zum ersten Mal im Ausland – alle haben es aber trotz der Strapazen gut überstanden und sich sehr über die Reise gefreut!“, so Ionel Ivan. Laut Olga Ivanovici waren „die Kinder glücklich und gleichzeitig sehr aufgeregt über das, was da auf sie zukommt. Auch für die autistischen Kinder war es kein Problem. Es hat alles reibungslos geklappt“.

Zum Programm in Schwaben gehörte auch ein Informationsbesuch in den Augsburger Ulrichswerkstätten. Bei einem Rundgang bekamen die ausländischen Gäste einen Eindruck von den vielfältigen Arbeitsangeboten: Die Wäscherei, in der täglich Wäsche für Augsburger Krankenhäuser und Seniorenheime gereinigt wird, differenzierte Montagegruppen, eine hochmoderne Metallverarbeitung oder die Großküche. „Eine beeindruckende Einrichtung“, sagt Olga Ivanovici.

Gura Humorului nicht mit Augsburg vergleichbar

Die Ulrichswerkstätten im Hochfeld bieten 300 Arbeitsplätze für behinderte Menschen an, davon stehen 70 Plätze für Menschen mit psychischer Erkrankung zur Verfügung. „Wir arbeiten als zuverlässiger Partner für verschiedenste Unternehmen im Großraum Augsburg“, so Einrichtungsleiter John Grimm. Gura Humorului in Rumänien sei natürlich nicht mit Augsburg zu vergleichen. Zwar können die Kinder auch hier einen Beruf erlernen. „Leider fehlt uns, im Gegensatz zu Augsburg, der Kontakt zu Firmen“, erläutert Olga Ivanovici die Problematik. „Wir sind gemeinnützig und dürfen keinen Gewinn machen“. Dennoch lässt man sich nicht unterkriegen, sucht sich alternative Wege um an Beschäftigungsmöglichkeiten und an Spenden für die Kinder und Jugendlichen zu kommen.

Der Bezirk Schwaben engagiert sich

Der Informationsbesuch fand auf Einladung des Bezirks statt, dessen Zusammenarbeit mit der rumänischen Partnerregion auf drei „Säulen“ fußt.

Die praktische Partnerschaftsarbeit ist im Europabüro des Bezirks Schwaben angesiedelt. Als Anlaufstelle für alle Bürgerinnen und Bürger stellt es Verbindungen zwischen Schulen, Vereinen, Gemeinden und Berufsverbänden her, unterstützt den Jugendaustausch sowie Praktika für Schüler und Studierende. Auch unterhält es eine „Info-Stelle“ in der rumänischen Bezirkshauptstadt Suceava, wo unter anderem ein deutschsprachiges kulturelles Angebot für alle angeboten wird.

Bei Projekten mit sozialem Schwerpunkt arbeitet das Europabüro eng mit dem „Hilfswerk Schwaben-Bukowina e.V.“ zusammen, das vom Bezirk Schwaben 1996 gegründet wurde. Der Verein agiert hier schnell, unbürokratisch und individuell bei der unmittelbaren Hilfe für bedürftige, kranke und unverschuldet in Not geratener Menschen und unterstützt psychiatrische Einrichtungen, Krankenhäuser, Alten- und Waisenhäuser sowie die Pflege deutscher Kultur und Schulbildung.

Die dritte „Säule“ der Zusammenarbeit mit der Bukowina bildet das „Bukowina-Institut“ in Augsburg. Es wurde 1988 als „Arbeitsstelle zur Erforschung von Geschichte und Kultur der Bukowina“ vom Bezirk Schwaben eingerichtet. Seit 2013 hat es den Status eines AN-Instituts der Universität Augsburg. Die neu eingerichtete Juniorprofessur soll dem wissenschaftlichen Potential des Instituts neue Impulse sowie eine breitere Basis in Richtung „Transnationale Wechselbeziehungen zwischen Deutschland, Ost- und Ostmitteleuropa“ geben. Unterstützt wird dies von einem intensiven Austausch zwischen Dozenten und Studierenden.

Natürlich bekamen die rumänischen Gäste auch eine Stadtführung in Augsburg und absolvierten den obligatorischen Besuch der Königsschlösser in Füssen, bevor es in zwei Kleinbussen wieder knapp 2000 Kilometer zurück nach Suceava ging.

Text und Bild: Florian Pittroff1_behinderte Kinder und Jugendliche aus dem Bezirk Suceava besuchen den Bezirk schwaben Copyright Florian Pittroff (4)

Informieren – erleben – unterhalten Rund 2500 Besucher kamen zum Schwabentag 2016 nach Augsburg

Bezirk Schwaben Schwabentag
Augsburg, Bezirk Schwaben, Messehalle 7, Schwabentag, Tag der Begegnung

Der Tag der Begegnung am 25. Juni auf dem Messegelände in Augsburg war ein großer Erfolg sowohl für die Vernetzung untereinander als auch durch Informationsstände, Vorträge und Gespräche für die insgesamt 2500 Besucher. Über 90 teilnehmende Gruppen informierten zum Thema Behinderung und Inklusion. Es gab viele Aktionen zum Mitmachen und Ausprobieren sowie ein buntes Bühnenprogramm.

Es war das erste Mal, dass sich der Schwabentag des Bezirk Schwaben ausschließlich einem sozialen Thema, der Inklusion von Menschen mit Behinderung, widmete. „Das war auch für uns ein Experiment“, betonte Gastgeber und Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert. „Wir wussten nicht, ob die Idee ankommt und wie groß die Bereitschaft zur Teilnahme ist. Von den vielen Mitwirkenden und dem großen Engagement, das alle gezeigt haben, sind wir richtig überwältigt“, so Reichert weiter.

Die innovative Veranstaltung hat viele gute Beispiele aus den Bereichen Arbeit, Freizeit, Sport und Kultur zusammengebracht. Wie können behinderte Menschen eine Stelle auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt finden? Wie müssen Ämter und Behörden sein, um auch den Bedürfnissen beispielsweise von Rollstuhlfahrern oder Blinden gerecht zu werden? Welche Unterstützung benötigen Gehörlose und Schwerhörige in der Freizeit – beispielsweise, wenn sie eine Veranstaltung wie den Schwabentag besuchen wollen?

Ein Schwerpunkt lag auf Aktionen, bei denen die Besucher selbst Erfahrungen machen konnten: Vor einer Autismus-Erlebnis-Kabine standen die Besucher Schlange, auf einem überdimensionierten Stuhl konnte man die Hürden im Alltag für kleinwüchsige Menschen an einem Beispiel nachvollziehen oder auch erfahren, wie Hindernisse mit dem Rollstuhl überwunden werden können.

Aus ganz Schwaben und aus ganz unterschiedlichen Bereichen kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Augsburg. Den weitesten Weg hatte eine Gruppe aus der rumänischen Bezirkshauptstadt Suceava aus der Partnerregion Bukowina. Acht behinderte Kinder und Jugendliche und ihre Begleiter waren extra zum Schwabentag 2000 Kilometer angereist.

Am Ende der Veranstaltung konnte Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert konstatieren: „Auf dem Schwabentag wurde greifbar, wie Inklusion gelebt werden kann.“

Mit den Bildern von Andreas Lode können Sie sich einen Eindruck von der Veranstaltung machen. Auch der Liveblog http://schwabentag2016.livestory.jetzt bietet eine Bildergalerie.

Rechtzeitig zum Schwabentag: Caritas Augsburg veröffentlicht Handbuch Inklusion in 2. Auflage

Rechtzeitig vor dem Schwabentag 2016 am kommenden Samstag, 25. Juni 2016, der der Inklusion gewidmet ist, gibt nun der Caritasverband für die Diözese Augsburg die 2. Auflage seines „Handbuchs Inklusion. Informationen, Hinweise und Tipps zur Organisation inklusiver Veranstaltungen“ heraus. Die erste Ausgabe erschien 2011. Das Handbuch stieß weit über die diözesanen Grenzen hinaus auf Begeisterung und fand einen reißenden Absatz. Andere Diözesan-Caritasverbände haben es nachgedruckt. Da es nach wie vor nicht nur bei den verschiedenen Diensten der Behindertenarbeit nachgefragt ist, überarbeitete der Diözesan-Caritasverband Augsburg das Handbuch. Daten wurden aktualisiert. Auch das Layout wurde völlig neu überarbeitet. Am kommenden Samstag, 25.06.2016, kann man das neue Handbuch Inklusion am Stand des Diözesan-Caritasverbandes nicht nur einsehen, sondern sich auch ein Exemplar abholen.

Info:

Handbuch Inklusion. Informationen, Hinweise und Tipps zur Organisation inklusiver Veranstaltungen. Herausgeber: Caritasverband für die Diözese Augsburg e. V. – Fachgebiet Behindertenhilfe. 2. Auflage 2016. 44 Seiten.Handbuch_Inklusion

Live-Blog zum Schwabentag – ein Baustein inklusiver Angebote am Tag der Begegnung

KarteAm Schwabentag 2016, dem Tag der Begegnung, sollen alle teilhaben können – auch all diejenigen, die am Samstag, 25. Juni nicht in der Messe Augsburg sein können. Ein Live-Blog im Internet unter http://schwabentag2016.livestory.jetzt/ bietet deshalb mit Fotos, Texten und Videos Eindrücke vom vielfältigen Programm des Schwabentags, der von 12.00 bis 18.00 Uhr stattfindet und das Thema „Inklusion“ aufgreift. Die dabei entstehende Zusammenschau der Ereignisse und Angebote wird auch nach Ende des Schwabentags bestehen bleiben und Gelegenheit bieten, die inklusive Veranstaltung nachzuerleben.

Der Live-Blog über den Schwabentag 2016 ist eine Kooperation des Bezirk Schwaben mit der Mediengestützten Kommunikation des Bezirksjugendring Schwaben.

Zudem gibt es bei der Veranstaltung noch weitere Unterstützungsangebote für Menschen mit Behinderung: So sind die Gebärdensprachdolmetscherinnen Ute Fieger und Verena Siebke im Einsatz, die Schriftdolmetscher von Wortreport, es gibt Übertragungen der Programmpunkte auf eine Leinwand und vor der Bühne sowie im Vortragsraum stehen Hörinduktionsanlagen zur Verfügung. Für Rollstuhlfahrer wird auf größtmögliche Barrierefreiheit geachtet und Blinde sowie Sehbehinderte können Begleitpersonen durch die Halle anfordern. Darüber hinaus wurden das Programm und weitere Informationen in Blindenschrift übertragen. Alles rund um den Schwabentag ist zudem leicht verständlich über das barrierefreie Informationssystem CABito, das im Foyer zur Halle 7 zu finden ist, abzurufen. Und das Büro für Leichte Sprache der CAB Caritas-Augsburg Betriebsträger gGmbH hat das Programm ehrenamtlich in Leichte Sprache übertragen, auch dies liegt als Broschüre für die Besucherinnen und Besucher am Schwabentag in ausreichender Anzahl vor.

 

 

Das Programmheft: Alles inklusiv

20160613_145250_resizedNun liegt es in dreierlei Ausfertigung vor: Das Programmheft für den Schwabentag 2016, den Tag der Begegnung. Damit möglichst jeder bei diesem vielfältigen Angebot am Samstag, 25. Juni, von 12.00 bis 18.00 Uhr in Halle 7 und dem Außenbereich bei der Messe Augsburg den Überblick behält, gibt es das umfangreiche Programm als kleine Infobroschüre und zusätzlich in Leichter Sprache sowie in Brailleschrift.

Die Übersetzungen für das Heft in Leichte Sprache wurden als ehrenamtlicher Beitrag von Übersetzerin Lena Duschl und den beiden Prüferinnen Tanja Greisel und Maria Hütter zur Verfügung gestellt – wir bedanken uns sehr herzlich!
Alle drei arbeiten bei der CAB – Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH, Beratungsstelle für Unterstützte Kommunikation, am Fach-Zentrum für Leichte Sprache. Maria Hütter wird übrigens auch die Eröffnung um 12.00 Uhr auf der Schwabenbühne moderieren.

Für die Übertragung des Programms in Blindenschrift und Großdruck sorgte der Textservice im BIT-Zentrum des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes in München: Auch Ihnen gilt unser Dank für die schöne Zusammenarbeit!
Mehr Informationen zum Textservice im BIT-Zentrum finden sich hier: http://www.bbsb.org/infothek/textservice

Die Programmhefte sind am Infostand des Bezirks im Foyer zur Halle 7 erhältlich. Außerdem findet sich das Programm dort auch auf dem barrierefreien Informationssystem CABito zum Anhören und Anschauen.

Über 1000 Teilnehmer machen den Schwabentag zu einem tollen Erlebnis!

BoHaus Holzwerkstatt
Auch im Hintergrund wirken zahlreiche Engagierte ehrenamtlich am Schwabentag mit – so eine Gruppe aus dem Bodelschwingh-Haus des Diakonischen Werkes Augsburg, die beim Aufbau hilft. Bild: Diakonie Augsburg

Am Samstag, 25. Juni bringt der Bezirk Schwaben den Schwabentag erstmals nach Augsburg. Und heuer steht ganz das Thema „Inklusion“ im Vordergrund. Für Gastgeber und Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert ist es ein ganz wichtiges Anliegen, die Öffentlichkeit darüber zu informieren, was Inklusion bedeutet und wie man dazu beitragen kann. „Denn Inklusion geht uns alle an – sie ist nicht nur eine Sache der Politik oder des Geldes, sondern vor allem eine Angelegenheit der Bewusstseinsbildung.“

87 Aussteller und insgesamt über 1000 aktive Teilnehmer aus ganz Schwaben zeigen von 12.00 bis 18.00 Uhr in der Halle 7 der Messe Augsburg und in deren Außenbereich, wie Inklusion geht. Der Eintritt ist frei. Angesprochen werden alle Altersgruppen – so ist für Kinder, Jugendliche und Familien genauso etwas geboten wie für Senioren.

Die Schirmherrschaft haben Irmgard Badura, die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, und das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, vertreten durch Staatssekretär Johannes Hintersberger, übernommen.

Der Schwabentag wird um 12.00 Uhr durch „Blas den Blues“, der ersten inklusiven Kapelle in Schwaben mit Musikern der Lebenshilfe Dillingen und der Stadtkapelle Lauingen, musikalisch eröffnet. Anschließend wird Moderator Gerald Drews zusammen mit Maria Hütter, Prüferin für Leichte Sprache, Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert, Staatssekretär Johannes Hintersberger und Irmgard Badura zum Thema Inklusion befragen.

Am Tag der Begegnung ist alles „inklusiv“. Soll heißen: Es werden Texte in Leichter Sprache auf eine Leinwand übertragen, Gebärdensprach- und Schriftdolmetscher sind vor Ort. Es gibt Infopoints für Menschen mit Behinderung, CABito (ein leicht begreifliches Informationssystem) und Programmhefte in Leichter Sprache, ebenso wie Hilfen für Menschen mit Sehbehinderung und Blinde, Gehörlose und Schwerhörige.

Sport und Aktionen zum Mitmachen spielen eine große Rolle am „Tag der Begegnung“: Passend zur Fußball-Europameisterschaft in Frankreich können die Besucher bei der Torschussmessanlage des Bayerischen Fußballverbandes, Bezirk Schwaben ihre Schusskraft prüfen oder sich beim Human Soccer mit anderen fußballinteressierten Besuchern messen. Darüber hinaus wird es unter anderem Rollstuhlrugby und- basketball zum Selbertesten mit den AuXburg Basketz (SV-Reha Augsburg e.V.) geben. Gegen Ende der Veranstaltung rocken und rappen dann noch drei inklusive Bands die Bühne und heizen dem Publikum richtig ein: „Tintenfisch“, „Rough Diamonds“ und “Rempac”.

Im Informationsbereich sind unter anderem Kommunen, so Augsburg, Kaufbeuren und Kempten und einige Landkreise vertreten, die über ihre kommunalen Aktionspläne Inklusion informieren, Einrichtungen des öffentlichen Lebens wie der Tourismusverband Allgäu-Schwaben, die Regio Augsburg Tourismus GmbH, Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer Schwaben, Wohlfahrtsverbände und Sportvereine. Hier kann sich das Publikum beraten und informieren lassen, was die Inklusion von Menschen mit Behinderung bedeutet und wie man sie selbst umsetzen kann.

Neben Kultur, Unterhaltung und Musik, Information und Beratung für alle Lebenslagen, Sport und Mitmachaktionen für die ganze Familie wird es eine Tombola mit tollen Preisen geben. So gibt es zum Beispiel eine Tagesfahrt mit dem erdgas schwaben-Bus Bobo zu gewinnen, einen Ausflug mit der Bayerischen Regiobahn, Eintrittskarten in Museen in ganz Schwaben und in Erlebnisbäder, sowie Ammersee-Fahrten dank des Bahnparks Augsburg und viele Sachpreise.

Die Vielfalt der schwäbischen Region mit ihrer Kultur, Tradition und ihren Werten darzustellen – das ist das Konzept des Schwabentages, den der Bezirk Schwaben seit 2008 jährlich an eine schwäbische Kommune vergibt. Nach Stationen unter anderem in Neu-Ulm, Rain am Lech und Füssen wird der Schwabentag erstmals in der „Bezirkshauptstadt“ Augsburg durchgeführt – und in Eigenregie des Bezirks. Der Schwäbische Bezirkstag hat 2010 Leitlinien zur Umsetzung der UN-Menschenrechtskonvention in Schwaben beschlossen. „In einem Aktionsplan haben wir dann konkrete Maßnahmen festgelegt. Deren Erfüllung wird immer wieder überprüft“. Der Tag der Begegnung soll zeigen, wie man  – beispielsweise in der Politik, im Sportverein, im Arbeitsleben, in der Freizeit – Inklusion leben und oft auch mit ganz wenig Aufwand und Mitteln umsetzen kann.“, so Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert.

Das komplette Programm im Überblick ist hier zu finden: www.bezirk-schwaben.de/Schwabentag2016

Miteinander-Preis 2016 – Bewerber aus Schwaben gesucht

Menschen mit und ohne Behinderung leben, arbeiten oder verbringen ihre Freizeit ganz selbstverständlich miteinander – das ist das Ziel einer inklusiven Gesellschaft. Um in ganz Bayern bekannt zu machen, wo Inklusion bereits umgesetzt wurde, sucht Bayerns Sozialministerin Emilia Müller die besten Projekte in allen Regierungsbezirken: „Egal, ob Kindergarten oder Unternehmen, Sportverein oder Musikgruppe – wenn bei Ihnen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen sind und sich so Barrieren in den Köpfen in Luft auflösen – dann sind Sie ein wichtiger Kandidat für den Miteinander-Preis!“

Der Preis ist insgesamt mit 14.000 Euro dotiert – sieben Projekte (in jedem Regierungsbezirk eines) werden ausgezeichnet. Rückblick: In Schwaben hat das Mehrgenerationenhaus in Königsbrunn den letzten Miteinander-Preis gewonnen. Menschen mit und ohne Behinderung leben und wohnen in 57 barrierefreien Wohnungen mit- und nebeneinander. Diplompädagoge Achim Friedrich erinnert sich an die Preisverleihung: „Es ist ein wunderbares Gefühl der Anerkennung gewesen, den Bayerischen Miteinanderpreis erhalten zu haben. Und er ist Ansporn dafür, die Leitidee der Inklusion weiterzutragen.“ Das Preisgeld hat das Mehrgenerationenhaus in einen Offenen Treff investiert – hier gibt es ein Miteinander mit Kaffee und Kuchen.

Das Mehrgenerationenhaus in Königsbrunn stellt sich auch am Samstag, 25. Juni, in der Messe Augsburg beim Schwabentag 2016 vor. Diese Veranstaltung des Bezirk Schwaben widmet sich als „Tag der Begegnung“ ganz der Inklusion. Von 12.00 bis 18.00 Uhr können die Besucherinnen und Besucher bei einem vielfältigen Programm mit Kultur, Sport, Mitmachaktionen und Kreativangeboten für die Kleinen erleben, mit wieviel Ideen in Schwaben Inklusion bereits umgesetzt wird. Die Schirmherrschaft haben Irmgard Badura, Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung und Staatssekretär Johannes Hintersberger vom Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration übernommen.

Präsentiert wird beim „Tag der Begegnung“ auch die neue Wanderausstellung „Miteinander“ des Sozialministeriums, die dazu beitragen soll, Barrieren in den Köpfen abzubauen. Hier kann man sich über Inklusion informieren, über den Miteinander-Preis und hier präsentiert ebenfalls das Mehrgenerationenhaus in Königsbrunn sein Konzept.

Wie man durch den Miteinander-Preis (Bewerbungsschluss ist am 19. August) sein inklusives Projekt ins Rampenlicht rücken kann – dazu finden sich mehr Informationen hier:

www.miteinanderpreis.de

 

Programm zum Schwabentag in Leichter Sprache

Bezirk_Tombola 021
Daniel Dambacher, Alexandra Frank und Bernd Fleischer organisieren zur Zeit auch die tolle Tombola am Schwabentag (im Bild von links). Und sie freuen sich, Ihnen am 25. Juni bei der Veranstaltung bei allen Fragen helfen zu können.

Unser Programm zum Schwabentag gibt es bald in Leichter Sprache.

Darin steht, was am Tag der Begegnung alles geschieht.

Zum Beispiel so:

Informationen und Mitmach-Angebote:

Es gibt eine große Ausstellung.
Sie können sich über Inklusion informieren.
Und bei verschiedenen Angeboten mitmachen.
Sie können etwas bei einer Tombola gewinnen.

Der Bezirk Schwaben hat einen Info-Stand.
Dort gibt es Informationen über den Bezirk Schwaben.
Sie können mit Fach-Leuten vom Bezirk Schwaben sprechen.

Brauchen Sie auf dem Schwaben-Tag Unterstützung?
Dann fragen Sie beim Info-Stand nach.

Diese Unterstützung gibt es:
– Begleitung für blinde Menschen
– Informationen in Blinden-Schrift
– Informationen in Leichter Sprache
– Informationen zum Hören
– Gebärdensprach-Dolmetscher

Das Programm wurde hier übersetzt und geprüft:
CAB – Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH
Beratungsstellen für Unterstützte Kommunikation

Fach-Zentrum für Leichte Sprache
E-Mail: leichte-sprache@cab-b.de

 

 

 

Umfangreiches Programm – Broschüre kann bestellt werden

Umfangreiches Programm – Broschüre kann bestellt werden

In seiner jüngsten Sitzung hat schwäbische Bezirkstag die Fortschreibung seines Aktionsplanes zur Inklusion beschlossen. Ein wichtiger Bestandteil dabei ist auch die Öffentlichkeitsarbeit: Man möchte das Bewusstsein fördern, dass die Teilhabe von Menschen mit Behinderung an allen gesellschaftlichen Bereichen nicht nur selbstverständlich sein soll, sondern auch gut zu verwirklichen ist. Beispiele aus der Praxis stehen nun beim Schwabentag des Bezirks Schwaben im Mittelpunkt. Erstmals wird die Veranstaltung in Augsburg durchgeführt und in Eigenregie des Bezirks. Er findet als „Tag der Begegnung“ am Samstag, 25. Juni, von 12.00 bis 18.00 Uhr in der Halle 7 der Messe Augsburg und deren Außenbereich statt – und alles dreht sich dabei um Inklusion.

Mehr als 85 Aussteller und über 1000 aktive Teilnehmer aus ganz Schwaben zeigen, wie man – beispielsweise in der Politik, im Sportverein, im Arbeitsleben, in der Freizeit – Inklusion leben und oft auch mit ganz wenig Aufwand und Mitteln umsetzen kann. Neben Kultur, Unterhaltung und Musik, Information und Beratung für alle Lebenslagen wird es auch Sport und Mitmachaktionen für die ganze Familie geben. Zahlreiche Unternehmen aus der Region haben zudem Preise für eine attraktive Tombola beigesteuert.

Das vollständige Programm liegt nun unter der Internetadresse www.bezirk-schwaben.de/Schwabentag2016 zum Download vor. Die Programmbroschüre kann auch telefonisch unter 0821/3101-241 oder per Email an pressestelle@bezirk-schwaben.de angefordert werden.