Monat: Mai 2016

Miteinander-Preis 2016 – Bewerber aus Schwaben gesucht

Menschen mit und ohne Behinderung leben, arbeiten oder verbringen ihre Freizeit ganz selbstverständlich miteinander – das ist das Ziel einer inklusiven Gesellschaft. Um in ganz Bayern bekannt zu machen, wo Inklusion bereits umgesetzt wurde, sucht Bayerns Sozialministerin Emilia Müller die besten Projekte in allen Regierungsbezirken: „Egal, ob Kindergarten oder Unternehmen, Sportverein oder Musikgruppe – wenn bei Ihnen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen sind und sich so Barrieren in den Köpfen in Luft auflösen – dann sind Sie ein wichtiger Kandidat für den Miteinander-Preis!“

Der Preis ist insgesamt mit 14.000 Euro dotiert – sieben Projekte (in jedem Regierungsbezirk eines) werden ausgezeichnet. Rückblick: In Schwaben hat das Mehrgenerationenhaus in Königsbrunn den letzten Miteinander-Preis gewonnen. Menschen mit und ohne Behinderung leben und wohnen in 57 barrierefreien Wohnungen mit- und nebeneinander. Diplompädagoge Achim Friedrich erinnert sich an die Preisverleihung: „Es ist ein wunderbares Gefühl der Anerkennung gewesen, den Bayerischen Miteinanderpreis erhalten zu haben. Und er ist Ansporn dafür, die Leitidee der Inklusion weiterzutragen.“ Das Preisgeld hat das Mehrgenerationenhaus in einen Offenen Treff investiert – hier gibt es ein Miteinander mit Kaffee und Kuchen.

Das Mehrgenerationenhaus in Königsbrunn stellt sich auch am Samstag, 25. Juni, in der Messe Augsburg beim Schwabentag 2016 vor. Diese Veranstaltung des Bezirk Schwaben widmet sich als „Tag der Begegnung“ ganz der Inklusion. Von 12.00 bis 18.00 Uhr können die Besucherinnen und Besucher bei einem vielfältigen Programm mit Kultur, Sport, Mitmachaktionen und Kreativangeboten für die Kleinen erleben, mit wieviel Ideen in Schwaben Inklusion bereits umgesetzt wird. Die Schirmherrschaft haben Irmgard Badura, Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung und Staatssekretär Johannes Hintersberger vom Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration übernommen.

Präsentiert wird beim „Tag der Begegnung“ auch die neue Wanderausstellung „Miteinander“ des Sozialministeriums, die dazu beitragen soll, Barrieren in den Köpfen abzubauen. Hier kann man sich über Inklusion informieren, über den Miteinander-Preis und hier präsentiert ebenfalls das Mehrgenerationenhaus in Königsbrunn sein Konzept.

Wie man durch den Miteinander-Preis (Bewerbungsschluss ist am 19. August) sein inklusives Projekt ins Rampenlicht rücken kann – dazu finden sich mehr Informationen hier:

www.miteinanderpreis.de

 

Programm zum Schwabentag in Leichter Sprache

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Daniel Dambacher, Alexandra Frank und Bernd Fleischer organisieren zur Zeit auch die tolle Tombola am Schwabentag (im Bild von links). Und sie freuen sich, Ihnen am 25. Juni bei der Veranstaltung bei allen Fragen helfen zu können.

Unser Programm zum Schwabentag gibt es bald in Leichter Sprache.

Darin steht, was am Tag der Begegnung alles geschieht.

Zum Beispiel so:

Informationen und Mitmach-Angebote:

Es gibt eine große Ausstellung.
Sie können sich über Inklusion informieren.
Und bei verschiedenen Angeboten mitmachen.
Sie können etwas bei einer Tombola gewinnen.

Der Bezirk Schwaben hat einen Info-Stand.
Dort gibt es Informationen über den Bezirk Schwaben.
Sie können mit Fach-Leuten vom Bezirk Schwaben sprechen.

Brauchen Sie auf dem Schwaben-Tag Unterstützung?
Dann fragen Sie beim Info-Stand nach.

Diese Unterstützung gibt es:
– Begleitung für blinde Menschen
– Informationen in Blinden-Schrift
– Informationen in Leichter Sprache
– Informationen zum Hören
– Gebärdensprach-Dolmetscher

Das Programm wurde hier übersetzt und geprüft:
CAB – Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH
Beratungsstellen für Unterstützte Kommunikation

Fach-Zentrum für Leichte Sprache
E-Mail: leichte-sprache@cab-b.de

 

 

 

Umfangreiches Programm – Broschüre kann bestellt werden

Umfangreiches Programm – Broschüre kann bestellt werden

In seiner jüngsten Sitzung hat schwäbische Bezirkstag die Fortschreibung seines Aktionsplanes zur Inklusion beschlossen. Ein wichtiger Bestandteil dabei ist auch die Öffentlichkeitsarbeit: Man möchte das Bewusstsein fördern, dass die Teilhabe von Menschen mit Behinderung an allen gesellschaftlichen Bereichen nicht nur selbstverständlich sein soll, sondern auch gut zu verwirklichen ist. Beispiele aus der Praxis stehen nun beim Schwabentag des Bezirks Schwaben im Mittelpunkt. Erstmals wird die Veranstaltung in Augsburg durchgeführt und in Eigenregie des Bezirks. Er findet als „Tag der Begegnung“ am Samstag, 25. Juni, von 12.00 bis 18.00 Uhr in der Halle 7 der Messe Augsburg und deren Außenbereich statt – und alles dreht sich dabei um Inklusion.

Mehr als 85 Aussteller und über 1000 aktive Teilnehmer aus ganz Schwaben zeigen, wie man – beispielsweise in der Politik, im Sportverein, im Arbeitsleben, in der Freizeit – Inklusion leben und oft auch mit ganz wenig Aufwand und Mitteln umsetzen kann. Neben Kultur, Unterhaltung und Musik, Information und Beratung für alle Lebenslagen wird es auch Sport und Mitmachaktionen für die ganze Familie geben. Zahlreiche Unternehmen aus der Region haben zudem Preise für eine attraktive Tombola beigesteuert.

Das vollständige Programm liegt nun unter der Internetadresse www.bezirk-schwaben.de/Schwabentag2016 zum Download vor. Die Programmbroschüre kann auch telefonisch unter 0821/3101-241 oder per Email an pressestelle@bezirk-schwaben.de angefordert werden.

 

Landkreis Günzburg und das Dominikus-Ringeisen-Werk sind stark vertreten

Um 12.00 Uhr wird er durch „Blas den Blues“, der ersten inklusiven Kapelle in Schwaben, bestehend aus Musikern der Lebenshilfe Dillingen und der Stadtkapelle Lauingen,  eröffnet. Die Rede ist vom Schwabentag 2016, dem „Tag der Begegnung“ am Samstag, 25 Juni. Bis 18.00 Uhr wird dann in der Halle 7 der Messe Augsburg und in deren Außenbereich ein abwechslungsreiches, informatives und inklusives Programm für junge Leute, Familien und Senioren geboten. Aber auch Menschen, die einfach mal sehen wollen, wie das so funktioniert mit der Inklusion, sollten sich diesen Tag nicht entgehen lassen. Der Eintritt ist frei.

Dass sich in Sachen „Inklusion“ in Schwaben und in Bayern was bewegt, davon weiß auch Irmgard Badura, die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, zu berichten. Trotz Fortschritten: Bayern barrierefrei 2023 bleibt  ein ganz wichtiges Ziel. „Auch das Jahr 2023 ist als Ziel sehr wichtig, damit schnell begonnen wurde, wirklich ernsthaft daran gearbeitet wird und bis 2023möglichst viele Angebote barrierefrei sind“, so Badura .Optimistisch gibt sich auch der Bezirk Schwaben was den „Tag der Begegnung“ betrifft: die Resonanz ist überwältigend – mehr als 85 Aussteller und über 1000 aktive Teilnehmer aus ganz Schwaben haben zugesagt.

Der Landkreis Günzburg ist an diesem „Tag der Begegnung“ stark vertreten – mit dabei ist selbstverständlich das Dominikus-Ringeisen-Werk (DRW) mit seinen Angeboten in ganz Schwaben. So werden die Werkstätten in Ursberg ihre Produkte präsentieren und Tampon-Druck vorführen. Darüber hinaus gibt es von den regionalen Standorten des DRW Angebote wie beispielsweise ein No-Light-Projekt, mit dem Besucher bei einem Mobilitätstraining die Welt blinder Menschen erfahren können, es gibt ein Gewinnspiel des DRW in der Region Augsburg-Nord und es stellt sich die Selbsthilfegruppe Krumbach vor, zudem bieten die „Ambulanten und offenen Hilfen“ des DRW Torwandschießen an.

Auch auf der Bühne sind Gruppen der Einrichtung  im Einsatz: So freuen sich die Veranstalter auf „Der Funke springt über“, einem inklusiven Tanzprojekt des DRW mit der Augsburger Tanzschule Trautz&Salmen. Die Aufführung ist um 14.00 Uhr und um 15.35 Uhr zu sehen.  Ab ca. 16.30 endet der Tag mit einem inklusiven Rockkonzert – mit dabei ist auch die DRW-Band „Rempac“. Und um 14.00 Uhr können interessierte Besucherinnen und Besucher des Schwabentages gerne auch mitsingen: Kinder der Ursberger Förderschule studierten mit der Beratungsstelle für Volksmusik des Bezirks Schwaben Lieder aus dem In- und Ausland ein. Sie präsentieren ihr Programm erstmals am 25. Juni unter dem Motto „Sing mit! – Eine musikalische Weltreise“.

Neben Kultur, Unterhaltung und Musik, Information und Beratung für alle Lebenslagen, Sport und Mitmachaktionen für die ganze Familie wird es eine Tombola mit tollen Preisen geben. So gibt es zum Beispiel eine Tagesfahrt mit dem erdgas schwaben-Bus Bobo zu gewinnen, einen Ausflug mit der Bayerischen Regiobahn, Eintrittskarten in Museen in ganz Schwaben und in Erlebnisbäder, sowie Ammersee-Fahrten dank des Bahnparks Augsburg und viele Sachpreise. Das komplette Programm im Überblick findet sich auf www.bezirk-schwaben.de/Schwabentag2016 (mit Vorlesefunktion).

Donau-Ries beim Schwabentag stark vertreten

Der Landkreis Donau-Ries ist beim  Schwabentag 2016 am 25. Juni in Augsburg mit mehreren Institutionen und Projekten vertreten.
Schwabentag_LOGO_2016_WEBSo informiert unter anderem die Stiftung Sankt Johannes über das Netzwerk Leichte Sprache und präsentiert die Fotoausstellung „Ich fühl mich schön“, ein inklusives Fotoprojekt, an dem Menschen mit und ohne Behinderung vor und hinter der Kamera beteiligt waren. Die Arbeitsgemeinschaft der Offenen Behindertenarbeit im Landkreis Donau-Ries stellt das inklusive Kunstprojekt im Kunstmuseum Wemding vor und die Lebenshilfe informiert über das von der Aktion Mensch geförderte Projekt „Wir für Menschen“ in Nördlingen. Kinder der Graf-Heinrich-Grundschule Kaisheim und des Abt-Ulrich-Förderzentrums zeigen gemeinsam mit dem TSV Rain, wie inklusiver Sportunterricht aussieht. Inklusion im Sport – das wird auch beim Schützengau Donau-Ries groß geschrieben, der ebenfalls darüber informiert, wie man Menschen mit Behinderung am Vereinsgeschehen teilhaben lassen kann. Und zudem endet der Schwabentag 2016 mit einem besonderen Beitrag aus Nordschwaben: Es spielt die inklusive Band „Tintenfisch“, die bereits schon die Olympiahalle rockte.

Neben Kultur, Unterhaltung und Musik, Information und Beratung für alle Lebenslagen, Sport und Mitmachaktionen für die ganze Familie wird es eine Tombola mit tollen Preisen geben. So gibt es zum Beispiel eine Tagesfahrt mit dem erdgas schwaben-Bus Bobo zu gewinnen, einen Ausflug mit der Bayerischen Regiobahn, Eintrittskarten in Museen in ganz Schwaben und in Erlebnisbäder, sowie Ammersee-Fahrten dank des Bahnparks Augsburg und viele Sachpreise. Das komplette Programm im Überblick findet sich auf www.bezirk-schwaben.de/Schwabentag2016 (mit Vorlesefunktion).

Wie fühlt man sich als Senior? Testen Sie den Alterssimulationsanzug „Gert“!

Alterssimulationsanzug Präsentation

Landrat Martin Sailer (Mitte) im Alterssimulationsanzug „Gert“ mit dem Geschäftsbereichsleiter für Bauen, Soziales und Senioren, Peter Beck sowie der Fachbereichsleiterin für Soziales Betreuungswesen und Seniorenfragen, Regina Mayer.

Die Augen werden schlechter, das Gehen fällt schwerer und die eigene Beweglichkeit nimmt immer mehr ab – diese Begleiterscheinungen bringt das Älterwerden unweigerlich irgendwann mit sich. Wie sich das anfühlt, kann man sich schwer vorstellen, wenn man jung ist. Beim Schwabentag bietet der Landkreis Augsburg allen Besuchern die Möglichkeit, selbst auszuprobieren, wie beschwerlich das Gehen oder der Umgang mit Messer und Gabel werden kann – mit dem sogenannten Alterssimulationsanzug „Gert“.

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Am Infostand des Landkreises steht das Thema Inklusion im Mittelpunkt. Bereits im April 2015 beschloss der Kreistag den „Aktionsplan Inklusion“. Am Schwabentag informieren die Behindertenbeauftragte und die Mitglieder der Audit-Gruppe „Barrierefreier Landkreis“ über konkrete Maßnahmen des Aktionsplans und über Barrierefreiheit im Allgemeinen. Anhand eines hölzernen Baukastens wird z. B. dargestellt, wie eine blindengerechte Straßenquerung geplant werden sollte. Was zu beachten ist, wenn eine Wohnung oder ein Badezimmer barrierefrei zu gestalten ist, können die Besucher von den ehrenamtlichen Wohnberatern erfahren. Bei einem Quiz kann das eigene Wissen zum Thema Barrierefreiheit getestet werden.