Monat: März 2016

Regio Augsburg Tourismus GmbH: Kultur inklusive

Fugger und Welser Erlebnismuseum, Foto Rudolf Morbitzer-2
Das Fugger und Welser Erlebniszentrum. Bild: Rudolf Morbitzer

Die Regio Augsburg Tourismus GmbH präsentiert sich am Schwabentag 2016 mit ihrem neuen Museum, dem Fugger und Welser Erlebnismuseum, das sie im September 2014 in einem aufwendig sanierten Renaissancebau in der Oberen Stadt eingerichtet hat.

Mit dem eingebauten Aufzug ist den Besuchern der Zugang zu allen Etagen des Renaissance Juwels nahezu barrierefrei möglich.  Die interaktive Ausstellung bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich auf das „Zeitalter der Fugger und Welser“ einzulassen, die weitreichende Bedeutung der Kaufleute in der Freien Reichsstadt  im frühen 16. Jahrhundert zu erfahren: Mit Audio-Beiträgen, Video Installationen  und vielen weiteren Möglichkeiten bietet dies Haus alles, um Geschichte spannend zu erleben. So geschieht dies etwa beim Blättern im Lebenden Buch, bei dem Spieltisch, der Sie auf die Meerfahrt nach Indien entführt, dem Bergwerk, der magischen Galerie oder in der „Goldenen Schreibstube“: Hier werden die historischen Akteure scheinbar lebendig und der Besucher steuert die Informationen selbst.

Das Modell des Hauses zeigt den Besuchern den Aufbau der Ausstellung. Ein diverses museumspädagogisches Programm  bietet die Möglichkeit, sich mit der Geschichte Augsburgs begeistert zu befassen. Auch wird gezeigt, wie man das Museum mit allen Sinnen erkunden kann. Am Informationsstand am Schwabentag, dem „Tag der Begegnung“ am Samstag, 25. Juni, wird zudem über die speziellen Führungsangebote für Menschen mit einer Sehbehinderung informiert.

Mehr Information unter www.augsburg-tourismus.de

Inklusion in der Schule

Am Beispiel der Carolina-Frieß-Grundschule Lauingen (Donau) werden am Schwabentag 2016, dem Tag der Begegnung, wesentliche Elemente aufgezeigt, wie Inklusion in einer staatlichen Grundschule entwickelt und umgesetzt werden kann:

  • Zusammenarbeit der Carolina-Frieß-GS Lauingen mit der Theresia-Haselmayr-Schule, Privates Sonderpädagogisches Förderzentrum Dillingen a. d. Donau
  • Die Entwicklung hin zu einer Inklusionsschule
  • Bausteine inklusiver Beschulung und Förderung
  • Einblick in die praktische  Förderarbeit
  • Orientierung am Rügener Inklusionsmodell (RIM)
  • Stufenweise aufgebaute, pädagogische Maßnahmen auf mehreren Förderebenen nach dem „Response to Intervention“ Ansatz (RTI) mit

Präventionen auf mehreren Förderebenen,
diagnostisch und lernfortschrittsgeleitete Entscheidungen und
Berücksichtigung der Reaktionen der Kinder (Response),
damit möglichst alle Schüler/innen davon profitieren können.

„Die Klugen Köpfe“ treten beim Schwabentag auf

Kluge KöpfeDie Theatertruppe „Die Klugen Köpfe“ ist ein Projekt der Offenen Behindertenarbeit im Landkreis Lindau.

Seit Januar 2015 treffen sich 14 leidenschaftliche Theaterspieler der Theatertruppe „Die Klugen Köpfe“ einmal in der Woche zur Probe in Lindenberg. Unter Anleitung und Regie von Renate Biesenberger entwickeln „Die Klugen Köpfe“ miteinander die Handlung eines neuen Theaterstücks, wobei die eigene Lebenswelt und Lebenserfahrung der Theaterspieler eine Hauptrolle spielt. So erzählen die Protagonisten über das Leben in einem Wohnheim für behinderte Menschen, über die Arbeitswelt in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung, über die Wünsche und Sehnsüchte von Menschen mit Lernbehinderung. Selbstständig und ohne Behinderung der Umwelt zu leben, Geborgenheit und Liebe, aber auch Rebellion sind die bestimmenden Themenfelder, die in eine Bilderwelt mit großer Symbolkraft gegossen werden. Der Arbeitstitel des diesjährigen Stückes lautet frei nach Oscar Wilde: „ Am Ende wird alles gut und wenn noch nicht alles gut ist, ist es noch nicht das Ende.“ Ende Juli wird das neue Stück in Heimenkirch und auch in Lindau zur Aufführung kommen.

Einen Ausschnitt der aktuellen Produktion werden „Die Klugen Köpfe“ bereits auf dem Schwabentag 2016 am 25. Juni in einer Art Preview in Augsburg zur Aufführung bringen.

 

„Selbst aktiv“: Die AG der BayernSPD von Menschen mit Behinderung

„Selbst Aktiv“ ist eine Initiative von Menschen mit Behinderung in der bayerischen SPD, die sich politisch einmischen. Dort können alle Bürgerinnen und Bürger mitmachen und die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft unterstützen.

„Selbst Aktiv“ ist dabei und will aktiv mitgestalten, mitbestimmen und mit verantworten – denn die anstehenden Aufgaben und Problemlösungen beim Weg zu einer inklusiven Gesellschaft würden meist nicht von den Betroffenen selbst erarbeitet.

Logo_SPD-selbstaktiv_cmykDie Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, Sibylle Brandt, sagt dazu:

„Warum…“, werde ich immer mal wieder gefragt, „… sollen Menschen mit Behinderung selber auch noch Politik machen. Haben die nicht schon genug mit ihrer Behinderung zu tun?“ und „Es gibt doch schon so viele Organisationen, die sich um Behindertenarbeit kümmern, warum wollt ihr euch da auch noch einmischen?“

Diese Fragen kann ich ganz einfach beantworten: Gerade Menschen mit Behinderung sollen Politik machen. Ihre eigene Politik, denn nur sie sind Experten in eigener Sache. Niemand kann besser beurteilen was für die Behinderten getan werden muss als die Behinderten selber.

Am Tag der Begegnung informiert „Selbst Aktiv“ an einem Informationsstand über Bayern barrierefrei, Behinderungen, die man nicht sieht und das Assistenzhundegesetz (eventuell mit Vorführung).

Mehr Information hier: http://selbstaktiv-bayern.de/

Tag der Begegnung – Tag der Inklusion

Schwabentag_LOGO_2016_WEBÜber 80 Aussteller und aktive Teilnehmer zählt bereits jetzt unser Programm zum „Tag der Begegnung“, dem Schwabentag 2016, auf. Am 25. Juni 2016 gibt es von 12.00 bis 18.00 Uhr ein buntes, abwechslungsreiches Programm auf dem Gelände der Messe Augsburg, bei dem gezeigt wird, wie Inklusion im Bezirk Schwaben gelebt und umgesetzt wird. Die Besucherinnen und Besucher erwartet viel Kultur und Unterhaltung, Musik von der Blaskapelle bis zu inklusiven Rockbands, Information und Beratung für alle Lebenslagen, Sport und Spiel sowie tolle Mitmachaktionen für die ganze Familie.

Ein erster Überblick über alle Angebote in der Halle 7, auf einer Aktionsfläche, dem Außenbereich und auf den Bühnen gibt es hier zum Download: 2016_02_Programm_Schwabentag.

KIKS Bayern – DAS Kompetenzzentrum für den Inklusionssport in Bayern

Menschen mit Behinderung

Inklusion ist das Modewort der aktuellen politischen und sportpolitischen Diskussionen. Aber kommt diese Diskussion in der Bevölkerung an? Welche Antworten werden auf die Frage nach der Inklusion gegeben, wenn man die geschäftigen Besucher der Fußgängerzonen befragt? Geht das wirklich jeden etwas an? Wörtlich übersetzt bedeutet Inklusion Zugehörigkeit. Wenn jeder Mensch – mit oder ohne Behinderung – überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion. Im Zuge der UN Behindertenrechtskonvention hat sich auch der Sport der Schaffung inklusiver Strukturen angenommen und verschiedene Konzepte, Ideen und Strategien entwickelt. Aber ist es wirklich sinnvoll, dass sich beispielsweise die Fußballer ebenso ihre Gedanken machen wie die Leichtathleten oder die Schwimmer? Wäre es nicht viel sinnvoller sich auszutauschen, gemeinsam den Weg zu beschreiten und Visionen und Wünsche zu teilen?

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An dieser Stelle beginnt die Arbeit des KIKS!

Das Kompetenzzentrum Inklusionssport bündelt die inklusiven Aktivitäten der Fachverbände, schafft Begegnungen untereinander und fördert den Austausch von Ideen und kommuniziert diese in die Öffentlichkeit. Aktuell geschieht dies mittels einer Facebook Seite, die täglich mit Informationen aus dem inklusiven Sport gefüttert wird. Natürlich steckt das KIKS noch in den Kinderschuhen, aber in den folgenden Monaten werden immer mehr Aktivitäten durchgeführt und auch die Erstellung einer eigenen KIKS Homepage steht unmittelbar bevor. Also, heute schon gekikst? https://www.facebook.com/kiksbayern/

Und: KIKS ist auch am Schwabentag 2016, dem Tag der Begegnung, ganz aktiv dabei – mit viel Informationen, vor allem aber auch mit vielen sportlichen Angeboten zum Mitmachen und Ausprobieren für die Besucherinnen und Besucher am 25. Juni in der Messe Augsburg.

Fachstelle Schulische Inklusion der Diözese Augsburg

Inklusion(1)Fachstelle Schulische Inklusion der Diözese Augsburg

Die Fachstelle unterstützt kirchliche und staatliche Lehrkräfte  im Umgang

  • mit Beeinträchtigungen,
  • mit den Herausforderungen durch Asyl & Migration,
  • mit prekären Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen im Kontext Schule.

Sie bietet Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote sowie Beratung von Schulen und Lehrkräfte auf dem Weg der Inklusion.

Die Stelle arbeitet in enger Vernetzung  mit kirchlichen und staatlichen Kooperationspartnern, um einen Beitrag zu einer am Kind und Jugendlichen orientierten Inklusion zu leisten.

Am Tag der Begegnung am 25. Juni 2016 in Augsburg präsentiert sich die Fachstelle mit einem Informationsstand.

 

Die Junge Werkstatt

RollFiets_IMG_1979Die Junge Werkstatt Augsburg:

Die Junge Werkstatt stärkt und qualifiziert benachteiligte Jugendliche am Übergang ins Berufsleben. In unseren Meisterwerkstätten sind junge Frauen und Männer in Qualifizierungsmaßnahmen beschäftigt oder absolvieren eine Ausbildung nach der Handwerksordnung. Sozialpädagogische Begleitung unterstützt Berufsorientierung und Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen. Ziel ist die soziale und berufliche Integration der jungen Menschen.

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Unser Projekt am Schwabentag: Miet‘ den RollFiets

Die Abteilung Fahrrad+Service der Jungen Werkstatt stellt Spezialfahrräder für Senioren und behinderte Menschen vor. Besucher erhalten umfangreiche Beratung und können Modellräder in Augenschein nehmen. Im Außengelände steht das Behinderten-Transportfahrrad RollFiets für Testfahrten bereit. Der RollFiets ermöglicht Nichtbehinderten und Rollstuhlfahrern gemeinsame Fahrrad-Ausflüge. Das Transportfahrrad kann in Augsburg ausgeliehen werden.

Licht ins Dunkel: Eine Ausstellung zum Thema Inklusion

Plakat (002)„Licht ins Dunkel“: So heißt eine beeindruckende Wanderausstellung, die eine Initiative der Behindertenseelsorge des Bistums Augsburg ist.

Sie soll die Möglichkeit bieten, dass gerade Menschen, die im Alltag nicht mit dem Thema „Menschen mit Behinderung“ konfrontiert sind, sich über deren Rechte informieren können. Dies funktioniert am besten, indem man selber auf Barrieren eingeht, sie erlebt, sie behebt. Die Besucher von „Licht ins Dunkel“ sollen sich über das Thema Gedanken machen, sollen sich damit auseinandersetzen.

Informationen zur Ausstellung gibt es auch in Leichter Sprache: Ausstellung_UN_Konvention_in_leichter_Sprache

Die Ausstellung wird auch beim Schwabentag 2016, dem Tag der Begegnung zu sehen sein.

Einen Eindruck davon kann man sich im Internet bereits hier machen: http://www.licht-ins-dunkel-on-tour.de/