Rempac rockt die Bühne

Der Schwabentag 2016 am 25. Juni in der Messe Augsburg soll ein Tag der Begegnung werden – von Menschen mit und ohne Behinderung, von Jung und Alt. Und so wird die Besucherinnen und Besucher zum Abschluss des Tages (12 bis 18 Uhr in Halle 7 der Messe Augsburg) ein Rockkonzert geboten, das sicher alle – generationenübergreifend – begeistern wird. Neben der „Tintenfischband“ und den „Rough Diamonds“ treten auch Rempac auf – eine Gruppe vom Dominikus-Ringeisen-Werk Ursberg.

Wir freuen uns darauf, den „Inklusionssong“ und mehr zu hören!

„Ich will leben wie Du, frei entscheiden was ich tu …“ Ein spannender Appell. Selbstbestimmt zu entscheiden was ich tun oder nicht tun möchte, ermöglicht Freiheit und Unabhängigkeit. Und ist für uns eigentlich selbstverständlich. Eigene Wohnung, Beziehung, Einkommen, Arbeit. Das eröffnet Perspektiven. Oder eben nicht, wenn Regeln und Strukturen genau diese Vorzüge unseres Lebens einengen. Davon handelt der „Inklusionssong“ der Ursberger Band Rempac. Mit dem Titel „Ich will leben …“ wollen die sechs jungen Erwachsenen auf die Bedürfnisse und Wünsche von Menschen mit Behinderungen aufmerksam machen. Die unterscheiden sich übrigens nicht wesentlich von denen, die Menschen ohne Behinderung haben oder als ganz selbstverständlich erachten. „Ich möcht´ in meiner Wohnung sein, mit meiner Freundin dort allein, in Regeln nicht gefangen sein, die mich einengen, find´ ich gemein“, spricht eine deutliche Sprache und zeigt, wo die Inklusionsbemühungen leider immer noch häufig an Grenzen stoßen. Getextet und komponiert wurde der Song komplett von der Band und den Bandleadern Erika Mayr und Christian Amann. „Ich will, dass ihr mich versteht, meine Worte im Mund nicht verdreht …“, heißt es weiter. Und um das Verständnis zu fördern entstand irgendwann auch die Idee, zum bestehenden Song ein Musikvideo zu drehen. Dafür konnte mit Unterstützung der Medienfachberatung des Bezirks Schwaben die Kamerafrau Sigrid Szilagyi gewonnen werden, die das Projekt professionell begleitet hat. Helmut Wieser aus Krumbach, begeisterter Hobbyfilmer und ehemaliger Mitarbeiter der Ursberger Buchbinderei, übernahm ebenfalls einen Teil der Kameraaufnahmen. Entstanden ist nach langer Vorarbeit, zwei anspruchsvollen Drehtagen und einer ebenso langen Nachbearbeitung ein toller Clip zu einem spannenden, gesellschaftspolitschen Thema. Finanziell unterstützt wurde das Projekt vom Förderverein Dominikus-Ringeisen-Werk Ursberg.

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