Monat: Februar 2016

Tintenfisch – Musikprojekt der Lebenshilfe Donau-Ries

Tintenfisch – Musikprojekt der Lebenshilfe Donau-Ries

studio_herzig_feat_tintenfisch 300 dpi„Tintenfisch“, das bedeutet:

7 MusikerInnen mit geistiger Behinderung spielen zusammen in einer Band mit erfahrenen Musikern aus dem süddeutschen Raum. Sie bringen dabei ihre individuellen rhythmisch-musikalischen Kompetenzen ein und verleihen der 12-köpfigen, energiegeladenen Formation einen unverwechselbaren Charakter.

Bei den Auftritten und Konzerten ist der Focus immer auf die Menschen mit Handicap gerichtet, die sich als eigenständige Musikformation präsentieren und im Zusammenspiel mit ihren nichtbehinderten Kollegen ergänzen. Gemeinsam wollen sie erreichen, dass die gelebte Integration ihren Weg zu möglichst vielen Menschen findet. „Tintenfisch“ möchte „Inklusion“ erlebbar machen.

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Zum Reinhören – Tintenfisch live in der Olympiahalle:

 

Zur Homepage der Band geht es hier:

Tintenfischband

Wir freuen uns sehr auf den Auftritt von „Tintenfisch“ auf der Schwabenbühne in Halle 7 beim Tag der Begegnung am 25. Juni 2016!

 

Leichte Sprache – was ist das?

Leichte Sprache – was ist das?

Netzwerk für leichte sprache

Was ist Leichte Sprache?
Das Netzwerk Leichte Sprache erklärt das so:

Leichte Sprache ist eine sehr leicht verständliche Sprache.
Man kann sie sprechen und schreiben.
Leichte Sprache ist vor allem für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.
Aber auch für andere Menschen.
Zum Beispiel für Menschen, die nur wenig Deutsch können.

Hier kann man weiterlesen: http://leichtesprache.org/

Beim Tag der Begegnung am 25. Juni wird auch über Leichte Sprache informiert.

Wir sind 6 Büro´s für Leichte Sprache aus dem Raum Süd-Deutschland, Schwerpunkt Schwaben. Wir nennen uns Leichte Sprache Treffen Süd-Deutschland.

Wir sind alle Mitglieder im Netzwerk Leichte Sprache.

Wir haben diese Ziele:

–       Leichte Sprache bekannter zu machen

–       Übersetzen in Leichte Sprache

–       Leichte Sprache weiterentwickeln

–       Leichte Sprache anderen beibringen.

 

Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V.

Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V.

bbw_augsburg_cj1406Die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V. (KJF) ist ein Gesundheits- und Sozialdienstleister mit rund 80 Einrichtungen und Diensten im Gebiet zwischen Lindau, Neu-Ulm, Nördlingen, Aichach und Murnau. Dazu gehören unter anderem Angebote der Medizin mit mehreren Kliniken, der Berufsbildung für behinderte und nicht behinderte
Jugendliche und Erwachsene mit Berufsbildungswerken und Vermittlungsdiensten, der Kinder- und Jugendhilfe mit Wohngruppen, Tagesstätten, Beratungsstellen und mobilen Diensten sowie mehrere Schulen. Die rund 4.000 Beschäftigten des Verbandes helfen im Jahr 75.000 Kindern, Jugendlichen und Familien bei Schwierigkeiten und Fragen.

KJF_Dachmarkenlogo_RZ_RGB_screenBeim Tag der Begegnung am 25. Juni von 12.00 bis 18.00 Uhr präsentiert die Katholische Jugendfürsorge einige ihrer inklusiven Aktivitäten, unter anderem „Schule in der Werkstatt“ am Beispiel vom Unterricht junger Menschen mit Lernproblemen und -behinderungen an der Prälat-Schilcher-Berufsschule. Der Integrationsfachdienst wird im Gespräch mit Arbeitgebern aufzeigen, welche Möglichkeiten es gibt, Mitarbeiter mit Behinderung zu beschäftigen und zu fördern.

Eigens für den Schwabentag entwickelt: Eine Autismus-Erlebnis-Kabine

Logo_Kompetenzzentrum AutismusDer Caritasverband für die Diözese Augsburg e. V., der Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche, will mit seinem Kompetenzzentrum Autismus – Schwaben – Nord um Verständnis für Menschen mit Autismus werben. Außenstehende nicht-betroffene Personen können sich sicherlich viel Wissen aneignen, dennoch bewahrheitet sich die Weisheit immer wieder, wonach man nie über einen anderen urteilen soll, „bevor man nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gelaufen ist“. Diese Erfahrung führte zu der Idee, eine Autismus-Erlebnis-Kabine zu entwickeln.

An drei Beispielen soll vermittelt werden, welche Schwierigkeiten Menschen mit einer autistischen Störungen dabei haben können, verbale Informationen zu filtern, den Gesichtsausdruck von Mitmenschen zu deuten und Aufträge klar zu erfassen.

Zudem stehen die Beraterinnen Irene Schick und Sonja Jacobs vom Kompetenzzentrum Autismus – Schwaben-Nord für Informationsgespräche bereit.

Diakonisches Werk Augsburg

Diakonisches Werk Augsburg

BoHaus Holzwerkstatt
Einblick in die Werkstatt beim Bodelschwingh-Haus. Bild: Diakonie Augsburg

Als Teil der evangelischen Kirche Bayerns betreibt das Diakonische Werk Augsburg (DWA) 35 Einrichtungen mit mehr als 600 Mitarbeitenden. Psychisch kranke Menschen unterstützt das DWA auf vielfältige Weise: von den Sozialpsychiatrischen Diensten über die Tagesstätten für psychische Gesundheit bis hin zu Betreutem Wohnen und dem Integrationsfachdienst reichen die ambulanten Angebote. Stationäre Übergangshilfen bieten das Thomas-Breit-Zentrum für psychisch kranke Menschen und das Bodelschwingh-Haus für haftentlassene Männer an.

Logo_DWA_RGBDas Diakonische Werk Augsburg bietet folgende Aktionen am Schwabentag an:

Mitarbeitende informieren am Stand über Angebote für Familien, Paare und Kinder, Seniorinnen und Senioren, Menschen in materiellen Notlagen, geflüchtete Menschen und Migranten sowie psychisch kranke Menschen.

Geschick ist beim Papierbasteln mit der Tagesstätte für psychische Gesundheit Augsburg gefragt. Kinderschminken und das „Käsespiel“ bietet die Heilpädagogische Tagesstätte an.

Größere Kinder und Erwachsene können sich im Anschluss an ein Turnier beim Human Soccer ausprobieren, einer gemeinsamen Aktion von Diakonie und AWOSANA.

LANDESVERBAND BAYERN DER SCHWERHÖRIGEN UND ERTAUBTEN e.V.

Logo Schwerho êrige BayernSchwerhörigkeit – eine Kommunikationsbehinderung

Im Gegensatz zu den meisten anderen Behinderungen ist Schwerhörigkeit nicht sichtbar. Sehr häufig neigen Schwerhörige und Ertaubte dazu ihre Schwerhörigkeit bzw. Ertaubung auch gar nicht sichtbar zu machen, sondern sie zu verstecken.

Nachdem über die Lautsprache und das Gehör der zwischenmenschliche Kontakt hergestellt wird, und ebenfalls über die Sprache und das Gehör Emotionen, Gefühle und Stimmungen vermittelt werden, bedingt eine Störung des Gehörs auch eine Störung der zwischenmenschlichen Beziehungen.

Das Hilfsmittel Hörgerät ist zwar das Hilfsmittel erster Wahl bei einer Schwerhörigkeit, dabei wird aber immer verkannt, dass einmal verlorene Hörfrequenzen (durch Absterben der Hörsinneszellen im Innenohr) auch das beste Hörgerät der Welt nicht wieder herstellen kann. Deshalb haben viele Schwerhörige auch mit Hörgeräten noch gravierende Verständigungsprobleme. Um eine bessere Lebensqualität zu erreichen und einer Vereinsamung oder Isolation vorzubeugen, sind weitere Hilfsmittel erforderlich.

In den dem Landesverband angeschlossenen Ortsvereinen und Selbsthilfegruppen finden die Betroffenen und ihre Angehörigen bzw. Bezugspersonen kompetente Ansprechpartner, die selbst von Schwerhörigkeit betroffen sind. Diese Kontakte geben die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zu gegenseitiger Hilfe, um die Kommunikationsbehinderung Schwerhörigkeit zu meistern.

Der Landesverband ist Mitglied im Deutschen Schwerhörigenbund e.V. und in der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe für Behinderte in Bayern. Homepage:   www.schwerhoerige-bayern.de

Am Tag der Begegnung – dem Schwabentag 2016 – präsentiert der Verband seine Angebote an einem Informationsstand. Zudem wird ein Impulsreferat über die „Unsichtbare Behinderung“ angeboten.

Rough Diamonds rocken beim Schwabentag

Rough Diamonds rocken beim Schwabentag

roughRough Diamonds war der spontane Einfall von Herrn K., als es Zeit wurde, einer einzigartigen Musiktruppe einen Namen zu geben. Der Bandname steht für sechs musikbegeisterte Menschen, die sich durch die AWO Augsburg kennengelernt und aus unterschiedlichen Gründen mit der Sozialpsychiatrie zu tun haben.

Vier Menschen mit Psychiatrieerfahrung, die an die AWOVITA Gesellschaft für ambulant betreutes Wohnen und Leben für Menschen mit psychosozialerBeeinträchtigung mbh  und an das benachbarte AWOSANA Tageszentrum fürseelische Gesundheit angeschlossen sind sowie zwei Mitarbeiter aus den beiden Einrichtungen haben sich zu einer gestandenen Rock- und Bluesband gemausert, die sich hören und sehen lassen kann.

Die Anfänge 2009 waren mühsam und rührend. Eine Gitarre, eine Wasserflasche mit Löffel zum Taktklopfen und eine Handvoll frisch geschlüpfter Musiker – das war die Grundausstattung, die nach und nach stetig erweitert wurde.

Die zwei engagierten AWO-Mitarbeiter stellten ihr privates Musikequipment zur Verfügung. Die Klienten gaben ihre Ausdauer, ihren Mut und ihre Motivation. Waren die ersten Musikstücke noch Eigenarrangements, die aus den jeweiligen Ressourcen der Bandmitglieder zusammengestellt wurden, gab die Devise „Jetzt“ den Startschuss, ab sofort Songs zu covern.

Ein zweites „Jetzt“ gab den Startschuss für den ersten Auftritt und ab da gab es kein Halten mehr. Die Auftritte auf Sommerfesten und Veranstaltungen innerhalb der Gemeindepsychiatrieszene wurden zur Selbstverständlichkeit.

2012 folgte der letzte „Jetzt“-Startschuss und der erste Schritt in die Welt außerhalb der „Szene“. Die Rough Diamonds bestanden ihr Debüt in einem Augsburger Café mit Bravour.

Seit kurzem verfügt die Band über eigenes musikalisches Equipment, passend zur neuerworbenen, inneren Ausstattung der Bandmitglieder in Bezug auf Selbstvertrauen, Teamgeist und Präsenz im Hier und Jetzt.

Herr K., der sich inzwischen zum singenden Bassisten entwickelt hat, hatte vor vier Jahren tatsächlich den richtigen Namen getroffen: die groovenden Diamanten fangen an zu leuchten und freuen sich über ihren Auftritt beim Schwabentag 2016.

www.awo-augsburg.de

Lehmbau Manufaktur

Lehmbau Manufaktur

Vogelfutterhäuser (siehe Bild), Wildbienenhäuser, Lehmbacköfen und andere Naturprodukte werden in der Lehmbau Manufaktur erstellt.

Beim Tag der Begegnung am 25. Juni auf der Messe Augsburg können Interessierte nicht nur diese schönen Produkte erwerben – sondern Kinder können mit Hand anlegen und gemeinsam mit Profis ein Vogelfutter- oder ein eigenes Wildbienenhaus basteln.

Die Mitarbeiter der Lehmbau Manufaktur stellen sich selbst vor:

Die Lehmbau Manufaktur gemeinnützige eG aus Augsburg ist eine soziale Produktivgenossenschaft von und für Menschen im Genesungsprozess nach einer psychischen Krise. Unsere Aufgabe ist es, selbstverantwortlich und in Eigeninitiative Arbeit für uns und unsere Mitglieder zu schaffen. Die Genossenschaft wurde im November 2014 gegründet und ist die erste ihrer Art deutschlandweit.
Wir produzieren qualitativ hochwertige Cajons (Kistentrommeln), Lehmbacköfen sowie Vogelfutterhäuser und Wildbienenhäuser. Bei den Materialien für diese Produkte wird größtmöglicher Wert auf Naturprodukte gelegt. Das Holz und der Lehm werden von regionalen Anbietern bezogen.
Durch unsere Genossenschaft erhalten wir nicht nur die Möglichkeit, uns am Arbeitsleben zu beteiligen, sie gibt uns auch das Gefühl dazu zu gehören. Wir erbringen eine sinnvolle Leistung und können unsere Fähigkeiten, unsere Motivation, unser Potential und oft hohe Qualifikation vielseitig einbringen. Somit wird eine Inklusion in gesellschaftliche Prozesse ermöglicht.
So fördern wir unsere persönliche Entwicklung, unser Vertrauen in uns selbst und bilden ein schaffendes und handelndes Team, das aktiv am (Arbeits-) Leben teilnimmt.

Weitere Informationen unter www.lehmbau-manufaktur.de12508784_727513247379185_4025748460805024943_n

Peer Counseling – Betroffene beraten Betroffene

Peer Counseling – Betroffene beraten Betroffene

Der Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Augsburg e.V. bietet mit „Peer Counseling – Betroffene beraten Betroffene“ ein breites Unterstützungsangebot für Menschen mit einer Körperbehinderung im Raum Augsburg an. Ziel ist es, Barrieren abzubauen und mehr Lebensqualität und Selbstverwirklichung zu ermöglichen.

Das Besondere dabei ist, dass die Berater selbst von einer Körperbehinderung betroffen sind und durch ihr Studium der Sozialpädagogik bzw. Sozialen Arbeit professionell geschult sind. Sie können Lebenserfahrung aufgrund ihres eigenen Handicaps in die Beratung einbringen.

„Peer Counseling – Betroffene beraten Betroffene“ ist ein kostenloses Angebot. Die Berater sind jeweils mittwochs von 16-18 Uhr und freitags von 11-13.30 Uhr in der Werner-Haas-Strasse 2 in Augsburg ohne Voranmeldung persönlich erreichbar.

Und: Man kann sie auch beim Schwabentag, dem „Tag der Begegnung“ am 25. Juni von 12.00 bis 18.00 Uhr in der Messe Augsburg persönlich kennenlernen.

VdK: „Zukunft braucht Menschlichkeit“

Button_Weg_mit_den_BarrierenDer Sozialverband VdK ist ein modernes Dienstleistungsunternehmen, das sein Angebot fortwährend erweitert hat – wie, das wird auch beim Schwabentag 2016, dem „Tag der Begegnung“ des Bezirks Schwaben am 25. Juni 2016 gezeigt. Hier präsentiert sich der Sozialverband VdK Bayern e.V., die Bezirksgeschäftstelle Schwaben, mit einem Infostand.

„Zukunft braucht Menschlichkeit“ – in diesem Sinne versteht sich der VdK mit knapp 650.000 Mitgliedern allein in Bayern und circa 68.000 in Schwaben als sozialpolitisches Sprachrohr und Interessenvertreter. Mit der gegenwärtigen VdK-Kampagne „Weg mit den Barrieren“ wird für die Umsetzung der Barrierefreiheit gekämpft.

Das Betätigungsfeld des Verbandes umfasst Sozialrecht, Sozialpolitik, Gesundheit, Familie, Bildung, Geriatrie, Erholung, Freizeit und Reisen. Der VdK bietet eine umfangreiche Beratung und Vertretung in allen sozialrechtlichen Angelegenheiten an. Er ist ein kompetenter Ansprechpartner insbesondere auf den Gebieten des Behinderten-, Kranken- und Rentenrechts. Interessante Gruppenreisen vervollständigen die attraktive Angebotspalette.

Der VdK ist in jeder größeren Stadt und in allen Landkreisen mit eigenen Geschäftsstellen vertreten. Seinen Mitgliedern bietet er in den Orts- und Kreisverbänden auch einen Ort der Geselligkeit und Geborgenheit.