Monat: Februar 2016

Inklusion in Bewegung

Robert Maurer weiß aus eigener Erfahrung wie sehr die Gemeinschaft beim Sport helfen kann, Barrieren zu überwinden. Innerhalb von drei Wochen erblindete Robert Maurer aufgrund der Folgen einer Diabeteserkrankung. Seine beiden großen Leidenschaften Mountainbiken und Tanzen hat er sich jedoch erhalten. Aufgeben gibt es für ihn nicht. Er hat Möglichkeiten gefunden, auch ohne Augenlicht zu radeln.

Für das Tanzen ist Rhythmusgefühl entscheidender. Voller Tatendrang und Kampfgeist geht Robert Maurer als Beispiel für Inklusion voran und gibt Indoor-Cycling Kurse in Fitness-Centern. Sein ganz persönliches Anliegen ist es, seine Erfahrung, seine Einstellung, seine Motivation und seine Begeisterung für gesunde Bewegung mit Anderen zu teilen.

Das große Ziel von Robert Maurer ist ein integratives und inklusives Bewegungscenter. Somit soll Menschen mit und ohne Behinderung der Weg frei gemacht werden, um den Spaß an der Bewegung zu erfahren. Gemeinsam sporteln, sich gegenseitig helfen, gemeinsam auspowern – was das bedeuten kann, das zeigt Robert Maurer auch beim Schwabentag 2016, dem Tag der Begegnung am 25. Juni in Augsburg. Er wird über „Inklusion in Bewegung“ informieren und Indoor-Cycling demonstrieren.

„Inklusion in Bewegung“ soll Barrieren und Berührungsängste abbauen und das Miteinander einer inklusiven Gesellschaft fördern. Denn mit einem gemeinsamen Training fördert man sowohl Gesundheit als auch Zusammenhalt. Unsere Vision ist es, Menschen mit und ohne Behinderung in gemeinsamen Trainingseinheiten zu unterrichten.

Mehr Information unter www.inklusion-in-bewegung.de

Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft

G   012_m.tiffDie Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft berät in ihrer Beratungsstelle in Augsburg MS-Betroffene und deren Angehörige in Schwaben und Teilen von Oberbayern. Das Team ist Ansprechpartner bei Themen rund um Medizin, Hilfsmitteln, Lebensbewältigung, Arbeit, Wohnen sowie bei Fragen zum Thema Schwerbehindertenausweis. Des Weiteren werden auch Reisen unternommen und Kontakte zu Gruppen, die dem Austausch für MS- Betroffene dienen, vermittelt.

DMSG-logo

Am Schwabentag stellen die Mitarbeiterinnen verschiedene Informationsmaterialien zur Verfügung. Um auch gesunden Personen diese Erkrankung erfühlbar und erspürbar zu machen, wird ein Fühlfeld aufgebaut.

Informationen über die DMSG gibt es unter http://www.dmsg-bayern.de/cms/

 

INTEGRA mensch Memmingen/Unterallgäu

Arbeiten, wo alle arbeiten …

Jeder Mensch hat ein Recht auf Arbeit, so hat es der Gesetzgeber eindeutig festgelegt. Manche Menschen brauchen jedoch besondere Bedingungen,beispielsweise ein auf ihre Fähigkeiten abgestimmtes Arbeitstempo oder eine persönliche Anleitung. Durch die Zusammenarbeit mit INTEGRA mensch besteht die Möglichkeit, die notwendige Unterstützung zu erhalten.

INTEGRA mensch Memmingen / Unterallgäu unterstützt und begleitet die berufliche Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen auf Arbeitsplätzen des allgemeinen Arbeitsmarktes in der Region. INTEGRA mensch ist eine Einrichtung der Unterallgäuer Werkstätten GmbH.

Durch die vielfältigen Interessen und Fähigkeiten der Mitarbeiter sind INTEGRA-Arbeitsplätze in den verschiedensten Tätigkeitsbereichen und Betrieben in der Region entstanden.

Wie Inklusion im Arbeitsleben gelingen kann, das zeigt INTEGRA mensch auch beim ‪#‎Schwabentag2016‬.

Mehr Informationen hier: http://www.integra-mm.de/

Fotoprojekt „Wir fühlen uns schön“

Fotoprojekt „Wir fühlen uns schön“

schön 003„Freude und Schönheit tanzen immer an jenen Orten, wo Augen sich offen begegnen.“

Dieses Zitat des Philosophen und Psychologen Andreas Tenzer ist einem zeitlosen Kalender vorangestellt, den es bei der Stiftung Sankt Johannes zu erwerben gibt.

Klienten und Mitarbeiter der Einrichtung beteiligten sich an einem inklusiven Fotoprojekt zum Thema „Schönheit“: Was ist das eigentlich wirklich? Und auf welche Reaktionen trifft man, wenn man die Begriffe Schönheit und Behinderung zusammenbringt?

In der Arbeitstherapie des Hauses Schönblick der Stiftung setzten sich alle Teilnehmer am Fotoprojekt intensiv mit diesen und weiteren Fragen auseinander. „Die Begeisterung führte zu einer Vielzahl wunderbarer Bilder, von denen nur eine Auswahl im Kalender zu sehen sind“, betont Tanja Riedel, Fachdienst für Inklusion bei der Stiftung Sankt Johannes.

Die Fotoausstellung, die ebenfalls aus dem Projekt heraus entstand, wird auch beim Tag der Begegnung am 25. Juni zu sehen sein. Sie lädt die Betrachter dazu ein, sich immer wieder offen umzusehen, um die großen und kleinen Schönheiten zu entdecken: Für sich selbst, aber auch im Miteinander.

Eine ausführliche Beschreibung des Projektes kann man hier lesen: Schwabentag Projektinfos Pressestelle.

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Auch Renate und Christine beteiligten sich am Fotoprojekt.

Integrationsamt beim Zentrum Bayern Familie und Soziales – Region Schwaben

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Das Integrationsamt beim Zentrum Bayern Familie und Soziales – Region Schwaben beteiligt sich mit einem Infostand am Schwabentag. Die Fachleute klären auf über die Förderung der beruflichen Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderung durch das Integrationsamt.

Über die Aufgaben des Amtes kann man sich hier informieren:
http://www.zbfs.bayern.de/behinderung-beruf/integrationsamt/

ROKO, CAP-Märkte und CafesitoBar

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Die Lebenshilfe Dillingen an der Donau wird am Schwabentag 2016, dem Tag der Begegnung, über Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit einer psychischen Erkrankung informieren – sie stellt Integrationsbetriebe vor.

Die ROKO GmbH ist ein gemeinnütziger Dienstleistungsbetrieb der Lebenshilfe Donau-Ries, der Lebenshilfe Dillingen und der Gemeinde Asbach-Bäumenheim. Die ROKO fördert die Beschäftigung von Menschen mit psychischer Erkrankung und setzt ihre Mittel und Gewinne ausschließlich zu diesem Zweck ein.

Ein weiteres Angebot ist die CafesitoBar in Dillingen, die sich in kurzer Zeit zu einem Treffpunkt für Jung und Alt, für Geschäfts- und Privatpersonen, für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung entwickelt hat.

Sowohl in Lauingen als auch in Nördlingen werden erfolgreich CAP-Märkte betrieben. Mehr Information dazu hier: http://www.rokogmbh.de/cap-maerkte/cap-markt-lauingen.html

 

 

UNIKLUSIV

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UNIKLUSIV – Inklusion ist mehr als nur „dabei sein“

Bis zur Gründung von UNIKLUSIV bestand an der Universität Augsburg keine Initiative für Studenten mit Behinderung oder chronischer Erkrankung.

Doch schon der Zugang zu einem Studium scheint für viele Betroffene ein ungangbarer Weg zu sein, weil sich bereits vor der Entscheidung für eine Hochschulausbildung unüberwindbare Barrieren auftun.

UNIKLUSIV unterstützt Studierende mit Handicap bei der Teilhabe am Studium, dem studentischen Leben und steht ebenso im Vorfeld beratend zur Seite.

Uniklusiv wird auch am ‪#‎Schwabentag2016‬ am 25. Juni in der Messe Augsburg mit einem Informationsangebot mit dabei sein.

Mehr Information über diese Initiative an der Universität Augsburg findet sich hier: https://www.student.uni-augsburg.de/gruppen/uniklusiv/

 

Jetzt ist Sommer!

Jetzt ist Sommer!

Stimmung bringt die Lebenshilfe Dillingen mit zwei Beiträgen auf die Schwabenbühne beim Tag der Begegnung am 25. Juni 2016 in Augsburg.

IMG_7932Das Orchester „Blas den Blues“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadtkapelle Lauingen, unter der Leitung von Frau Ingrid Philipp, und der Lebenshilfe Dillingen.

Menschen mit und ohne Handicap musizieren gemeinsam. Acht Menschen mit Behinderung lernen seit Januar 2014 ein für sie geeignetes Instrument. Der Einzelunterricht und die Gemeinschaftsproben mit den weiteren dem Orchester angehörigen jungen Musikern finden im Vereinsheim der Stadtkapelle statt. Mit großem Engagement und Vorfreude wird nun schon fleißig für den Auftritt beim Schwabentag geübt. „Blas den Blues“ spielt gleich zur Eröffnung mit den Schirmherren um 12.00 Uhr und wird im Laufe des Nachmittags nochmals zu hören sein.

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Die Tanzgruppe der Nordschwäbischen Werkstätten der Lebenshilfe Dillingen unter der Leitung von Heidi Häusler wird mit dem Tanz „Jetzt ist Sommer“ einstimmen auf die kommende Urlaubszeit mit Sonne, Sommer, Strand und Meer. Urlaubswünsche, die für alle Menschen gleich sind und keine Barrieren kennen sollen.

 

Bezirkskliniken Schwaben

Bezirkskliniken Schwaben

2015_LOGO - bezirkskl_schw_4c_clUnter dem Dach der Bezirkskliniken Schwaben arbeiten Kliniken mit unterschiedlichen Schwerpunkten und regionalen Einzugsgebieten.
Für die Patienten ist damit eine wohnortnahe und zugleich spezialisierte Behandlung gewährleistet. Als starker Verbund können die Bezirkskliniken Schwaben, ein Kommunalunternehmen des Bezirks Schwaben, ein einzigartiges Angebot in der Region ermöglichen, das zudem ständig erweitert wird.
Ärzte und Patienten finden hier hervorragende Unterstützung bei der ganz individuellen Behandlung und Versorgung von psychischen und neurologischen Erkrankungen.

Ein wichtiger Bereich der Bezirkskliniken ist der Bereich WOHNEN und FÖRDERN. Dieser ist am Tag der Begegnung mit umfangreichen Informations- und Aktionsangeboten mit präsent: Es wird über die ambulanten und stationären Angebote wie beispielsweise den Heimbereich, das ambulant betreute Wohnen, betreutes Wohnen in Familien und die Tagesstätten informiert. Bei einem kleinen Verkaufsstand kann man Produkte wie unter anderem Hochbeete erwerben, wie sie entstehen, wird an einer „lebendigen Werkstatt“ gezeigt.

Menschen mit chronisch verlaufenden, psychischen Erkrankungen, die aufgrund ihrer erhöhten Hilfebedürftigkeit momentan oder längerfristig nicht mehr in ihrer gewohnten Umgebung zurechtkommen, finden bei bei WOHNEN und FÖRDERN in beschützender und fördernder Atmosphäre ein weitgehend barrierefreies Wohnen. Eine Vielzahl tagesstrukturierender und aktivierender Angebote schafft die Voraussetzung, um Orientierung für den Alltag zu geben. Dort wo die Bewohner wichtige Verrichtungen des Alltags nicht mehr selbst erledigen können, wird fachliche kompetente Unterstützung und Hilfe angeboten.

Im Internet finden sich die Bezirkskliniken Schwaben hier: http://www.bezirkskliniken-schwaben.de

Bundesselbsthilfeverband Kleinwüchsiger Menschen e.V. – Landesverband Bayern

Bundesselbsthilfeverband Kleinwüchsiger Menschen e.V. – Landesverband Bayern

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Mit beteiligt am Tag der Begegnung ist auch der Bundesselbsthilfeverband Kleinwüchsiger Menschen e.V. – Landesverband Bayern.

Der Verband bietet an seinem Informationsstand:

  • Selbsterfahrung mit Verlust der Bodenhaftung durch eine Sitzprobe auf unserem übergroßen Stuhl
  • Demonstration von Größen­verhältnissen anhand eines überdimensionalen Wäscheständers
  • Power-Point-Präsentation zu Gesundheitseinschränkungen und Aktivitäten aus dem Vereinsleben

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Über die Aktivitäten und Anliegen des Verbandes kann man sich in einem Flyer (Info-Broschüre-DE-151017 (2)) informieren:

 

„Selbstverständlich…
…seid Ihr kleineren Menschen ein gleichwertiger und gleichberechtigter Bestandteil unserer Gesellschaft.“

Selbstverständlich gehört Ihr ohne Einschränkungen dazu.“

So oder ähnlich erhalten wir kleinwüchsige Menschen oftmals wohlgemeinten Zuspruch. Dabei ist es doch gerade eben nicht so selbstverständlich, als kleinwüchsiger Mensch ein Leben zu entwerfen, das allgemeinen Vorstellungen von Glück, Erfolg, Zufriedenheit und Erfüllung nahe kommt und gleichzeitig den besonderen Herausforderungen „gewachsen“ ist.

Wir kleinwüchsige Menschen sehen uns stets besonderen Aufgaben gegenüber: Gesundheitliche Einschränkungen und auch unsere Größe relativieren zuweilen unsere Sehnsüchte von uneingeschränkter Beweglichkeit, fordern aber auch unsere Phantasie und unser Geschick heraus. Freude wird etwas bodenständiger erlebt, wenn Selbständigkeit im Haushalt, der Führerschein oder allgemein die Teilhabe am öffentlichen, sozialen Leben nicht selbstverständlich sind. Vieles lässt sich besser bewältigen, wenn wir uns in einer starken Gemeinschaft wissen. Einer Gemeinschaft kleinwüchsiger Menschen, die einander verstehen und mit Tipps und Ratschlägen helfen.

In einer Gemeinschaft, die Seminare organisiert und so Wissen um medizinische und sozialrechtliche Möglichkeiten ebenso vermittelt wie psychosoziale Kompetenz und körperliche Stabilität durch gezielte kleinwuchsgerechte Gymnastik.

Diese Gemeinschaft schaut aber nicht nur auf sich selbst: Gemeinsam prüfen wir Barrieren, die keine sein müssten. Bauliche Maßnahmen, die uns die Teilhabe am öffentlichen Leben erschweren oder gar verweigern, werden ebenso benannt wie sozialrechtliche und gesundheitspolitische Einschränkungen. Kurz: Die Verbesserung der Lebensqualität kleinwüchsiger Menschen ist das oberste Ziel des BundesselbsthilfeVerbandes Kleinwüchsiger Menschen e.V.

Internetadresse: www.kleinwuchs.de